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Keiniseli.
A) Der Steigerungs- oder Wiederholungsstamm.
91) Derselbe wird mittelst Wiederholung des Grundstammes
oder auch mittelst Reduplicirung der zwei letzten
Radicale desselben gebildet und drückt eine Verstärkung der
Grundbedeutung aus, wie:
akebkib eifrig sammeln
emqümqu abküssen
aremrim fleissig jäten
dagdag abgreifen
miselmisel haarscharf gleichen
rirebrib massenhaft aufschichten
sigsig fein stossen
zilzil ausmalen, beschreiben
Indessen kommt diese Stammform im Chamir nur mehr
sporadisch vor und scheint gegen das Biltn, noch mehr aber
gegen das Saho, in welchem dieselbe fast von jedem Verb
gebildet werden kann, im Verschwinden begriffen zu sein (vgl.
Billnspr. §. 30 und 31).
von akeb sammeln
„ emqu küssen
„ arem jäten
„ dag berühren
„ misel ähnlich sein
„ rireb aufschichten
„ sig stossen
,, zil malen.
B) Der Causativstamm.
92) Das Causativ wird gebildet mittelst -s,
die Grundform des Verbs angefügt wird; z. B.
welches an
aden-s jagen lassen
akeb-s sammeln lassen
bidel-s schädigen lassen
bir-s wärmen
dad-s treten lassen
ieqan-s Liebe bewirken
emqü-s küssen heissen
von aden jagen
„ akeb sammeln
„ bidel beschädigen
„ bir warm werden
„ dad treten
„ ieqan lieben
„ emqu küssen.
93) Dreiradicalige Verba mit ultima y verwandeln dasselbe
vor -s in i, wie: adl-s theilen lassen, von adiy theilen
(§. 56); zwciradicalige aber bilden das Causativ regelmässig,
wie: liay-s bewachen lassen, von hay bewachen; qey-s verkaufen
lassen, von qey verkaufen u. s. w.
94) Verba mit ultima tu verwandeln dasselbe vor -s in u;
z. B. ezn-s binden lassen, von ezuw binden; jilü-s umdrehen