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Reini sch.
a) Metathesis von t: fdrze Pferde (aus fars-te, von firzä
Pferd); fdrze steht für fardze, d aus t vor folgendem z erweicht
und zu z (dz) zusammengezogen. Ferner gehört hi eher: mitaküä
— Bil. mäküatd, Ti. jCjjo^: Teig.
b) Metathesis von l kenne ich nur in sileq neben siqel =
A. ft«J»A : auf hängen, und in tilkü neben tikül und tilcel =
A. -1-hA ■' pflanzen.
c) Metatliesis von r in: bdzrä, plur. bariz, baris-te = A.
fl’lJZ-' Pferdstute; bukurtä = A. new-;»-- eine bestimmte
Brodsorte; digürci und dirgüä, Bil. dängura Fels, Stein; egnb
und ergib — A. 7\C. a l'tt • Taube; fijirdl (aus fijüar und dieses
aus fijilat) = A. Schale (§. 43 e); gefrä Schaum, vgl.
A.. hn£<{. ■ schäumen, neben ,\WA- Schaum; griyä neben girkd
= Bil. girgä Tag; güacir-tä — Bil. gvdSä, A. : Stachelschwein
; c.irgä = Bil. sinkrä plur. Sinkit (Ti. :) Stock,
Stab; jiriydnä — Bil. jigranä, A. ■ Perlhuhn; /aruw (Bil.
dir ab) = A. )\(D£ : blind sein (§. 68) ; kürmä = A. CVl*?" :,
hrt\-9" ■■ der Hornrabe; qamera = Bil. küardb Joch (übrigens
scheint qavierä, wohl aus qaberä, bezüglich der Stellung des r
ursprünglicher zu sein als küarab, vgl. A. Gl. ‘l’WCb
Glalla qambari).
82) Assimilation von n an folgende Consonanten haben
wir bereits in §. 58 kennen gelernt. Nicht zu den Assimilationen
gehören Fälle, wie: abis-se Löwen; a/is-se (von a/sä)
Knoblauch; ficir-re (von ficerä) Ziegen; qücir-re (von qiicerä)
pudendum viri; qüacil-le (von qüacelä) testiculi; /icil-le (von
/icelä) Krallen u. s. w.; vgl. hierüber §. 195. In ammitä
(= A. : , nur in der directen Anrede gebraucht) Hausfrau,
hat sich b an vorangehendes m assimilirt.
4) Der Accent.
83) Da die Abessinier ähnlich den romanischen Völkern
im Allgemeinen die Stimme nur wenig moduliren, so war es
mir beim Niederschreiben meiner Texte und Sätze nach dem
Dictat meiner Lehrer oft nicht leicht, sofort die richtige Tonstellc
aufzufassen, und bei der Revision meiner Texte finde ich
daher nicht selten verschiedene Accentbezeichnungen an ein
und demselben Worte, und zwar in derselben Beziehung und