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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 105. Band, (Jahrgang 1844)

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Rei  n  i  s  cli.

fällt  als  solches  auch  häufig  ganz  ab;  ■wegen  dieser  Lautung
umschreibe  ich  daher  an  dieser  Stelle  auch  nur  i,  nicht  y;  vgl.
z.  B.  ieduwä  und  eduwd  =  Gr.  (>P,  :  (aus  fl?,(!)•s)  Schuld;  iedefä
und  edefä  =  G.  :,  A.  :  Schmutz;  iedüm  und  edilvi
=  G,  -■  Lebensalter;  ieggä  und  eggä  ==  G.  :  Blutegel; ­
  iefm  und  etin  =  G.  'JvD.'J  ■'  klein;  jedoch  iecuwä  und
auch  yecuwä  (nie  ecuwä,  welches  Scorpion  bedeutet,  §.  69)  =
G.  h'tPdP  1  Maus  u.  s.  w.;  vgl.  jecur  und  r t ~aa  u.  s.  w.  Wir
haben  in  §.  9  a  und  b  gesehen,  dass  bei  den  mit  Hauchlauten ­
  beginnenden  Verbis  sich  helles  a  behauptet,  wie:  «den
jagen,  hafer  sich  schämen  u.  s.  w.  (für  grammatisch  zu  erwartendes ­
  iden,  lüfer);  wenn  aber  der  Hauchlaut  durch  i  ersetzt
wird,  dann  lautet  der  darauf  folgende  Vocal  stets  e,  nie  i,  wie:
iebez  (neben  qabez)  =  G.  "Trflfl 1  Brod  backen;  iedem  —  :
einladen;  iedag  =  ’\£si  •  verlassen;  iemuq  =  ■'  küssen;
ieqan  (Saho  kahan,  Bedauie  kehan)  lieben,  iezuw  (G.  :)
binden,  ies  verfluchen,  ieS  machen,  iuw  (aus  ieiv  wegen  §.  22)
=  Ti.  (Hl :  geben  u.  s.  w.;  und  da  i  im  Anlaut,  wie  oben  bei
den  Nominibus,  häufig  abfällt,  so  finden  sich  im  Chamir  auch
neben  den  eben  angeführten  auch  folgende  Formen:  cbez,  edem.,
edag,  emtiq,  eqan,  ezuw,  es,  es  u.  s.  w.  Nur  in  diesem  einen
Falle  zeigen  Verba  im  Anlaut  e.
73)  Hinsichtlich  der  «-haltigen  Gutturale  ist  das  Wesentlichste ­
  bereits  in  §.  3  berührt  worden.  Mit  Vocalen  verbunden
habe  ich  im  Chamir  folgende  Gruppen  beobachtet:

küe  (kü)  lme  küü  (kü)  küo

küa  küä  km
güa  güä  gm
qua  güä  qül
güa  güä  gm
qua  güä  qm
hüa  hüä  hm
yüa  yüä  yüi

güe  (gu)  güe
güe  (qü)  güe
güe  (gü)  güe
qüe  (qü)  qüe
hüe  (hü)  hüe
yüe  (yü)  yüe

güü  (gü)  güd
qüü  (qü)  güd
güü  (gü)  güo
qüü  (gü)  qüd
hüü  (hü)  hüo
yüa  (yü)  yüo.

Graphisch  bezeichnete  mir  Birru  diese  Laute  also:  ’n>*küa,  ty,
küä,  Vl'-  km,  bf”  km,  küe  (kü),  V),  küe)  küü  und  tl-  ku, 2

1  Nur  in  der  Flexion  zusammengezogen  aus  Jcuay,  z.  B.  in  tertia  sing,
fern,  gener.  des  Relativs:  küe  welche  existirt,  küe  =  küay  aus  kü-ra-ri.
2  Z.  B.  •  unc *  Vl**}  :  ich  war,  vgl.  §.  27.
            
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