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Bei ni s cli.
sat aus A. «VI-: = Gr. rt'Jl-.- Stunde; tasds aus A.
Gr. : der vierte abessiniscke Monat; was aus A. =
Gr. (I) f ltfl bürgen u. s. w. Diese Verkürzung von ä zu a, a
gebt häufig noch weiter zu i (vgl. §. 16), wie: eil (zunächst
aus leil, Mil, kül, §. 63, und dieses aus Mal und Mal) = A.
5?,Ar, Gr. ■' mit Spiessglanz färben; sil aus A. AA : =
Ti- Ar’liA -■ schärfen; zilä und A. Y) A 7fUA : Essig u. s. w.
68) Dagegen hat im Anlaut das Chamir häufig die Hauchlaute
beibehalten, wo das Amharisehe dieselben eingebüsst hat;
z. B. habdsä = A. h9"iYfi ■■ (Gr. -V-n'H-'l- ■■) eine bestimmte Brodsorte;
liddegä = A. ft£/J: Ueberfall; hedir — A. h?*d- ■■ Depot;
hafer = A. : (Gr. : ) sich schämen; hagir — A. ft*j(*:
(Gr. Ü1C0 Land; hidc y — A- ft^j?*: ftA« einen schrillen
Ton geben; hakes — A. h'Alfl '■ (Gr. rfi'Jtlrt : ) hinken; häleqa
= A. ftA.4’ = (Ty. ,hA4':j Fürst; l.ialdngä — A. ftA?,?« (Ty.
iM’iP '■) Peitsche; liamdzä = A. ft«T)‘- (Gr. fh9° ■■) Verschwägerter;
liarbdsä = A. ftCfl^Z« Termitenhügel u. s. w. ' Da
zwischen ft und () im Amharisclien kein lautlicher Unterschied besteht,
so erklärt sich auch im Chamir, besonders im Anlaut, der
häufige Wechsel zwischen Q und den Hauchlauten des Chamir;
z. B. yaruic — Bil. ’arab, Ty. 0(0/. r, Gr. V.« blind sein; yazä
= A. 0"f:, G. «J'r/: Fisch; yay (aus %awy) — Gr. ■■ gross
sein u. s. w. (vgl. auch Dillmann, Grammatik der äthiop.
Sprache, S. 37); während in- oder auslautendes ft und p im
Chamir spurlos verschwindet, z. B. zil = G. wpt\ '■ malen; sifir
— Bil. cinb'ir (Ti. 0 Finger; san — Bil. ca’an (G. ÄOi ! )
beladen; sar = Bil. cä’ed (G. :) weiss sein; tob — Bil.
ta’anb dreschen, schlagen; tarn = G. ‘ffiao: kosten u. s. w.;
doch in areq = Bil. ar’ (d. i. ftUft:) wissen; litaq (Bil. lataq
und rataq) = A. /.;!-:, G. /Jl’O: gewinnen; sag (Nebenformen
süq, siq) = Bil. ji’ (Dembea, Quara ja/, Agaum. seM, cf. nplZb
vgl. A. wohl aus früherem aunOilWtnO 0
trinken u. s. w., zeigt das Chamir q für Hamza und Ain.
69) Auf demselben Wege ist im Chamir auch der Abfall
von 7c-Lauten zu erklären; z. B. aür (zunächst aus ahür’) =
Bil. agüar Kopf; ecuioä (zunächst aus e-eiwuä, §. 22, und dieses
aus e-ciqüä) — Bil. Siqüä, A. : Scorpion; eduivd (G. ftf)
1 cf. aün ~ Amhar. hü-’} : jetzt.