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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 105. Band, (Jahrgang 1844)

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Bei  ni  s  cli.

sat  aus  A.  «VI-:  =  Gr.  rt'Jl-.-  Stunde;  tasds  aus  A.
Gr.  :  der  vierte  abessiniscke  Monat;  was  aus  A.  =
Gr.  (I) f ltfl  bürgen  u.  s.  w.  Diese  Verkürzung  von  ä  zu  a,  a
gebt  häufig  noch  weiter  zu  i  (vgl.  §.  16),  wie:  eil  (zunächst
aus  leil,  Mil,  kül,  §.  63,  und  dieses  aus  Mal  und  Mal)  =  A.
5?,Ar,  Gr.  ■'  mit  Spiessglanz  färben;  sil  aus  A.  AA :  =
Ti-  Ar’liA  -■  schärfen;  zilä  und  A.  Y)  A  7fUA :  Essig  u.  s.  w.
68)  Dagegen  hat  im  Anlaut  das  Chamir  häufig  die  Hauchlaute ­
  beibehalten,  wo  das  Amharisehe  dieselben  eingebüsst  hat;
z.  B.  habdsä  =  A.  h9"iYfi  ■■  (Gr.  -V-n'H-'l-  ■■)  eine  bestimmte  Brodsorte;
  liddegä  =  A.  ft£/J:  Ueberfall;  hedir  —  A.  h?*d-  ■■  Depot;
hafer  =  A.  :  (Gr.  : )  sich  schämen;  hagir  —  A.  ft*j(*:
(Gr.  Ü1C0  Land;  hidc  y  —  A-  ft^j?*:  ftA«  einen  schrillen
Ton  geben;  hakes  —  A.  h'Alfl  '■  (Gr.  rfi'Jtlrt : )  hinken;  häleqa
=  A.  ftA.4’  =  (Ty.  ,hA4':j  Fürst;  l.ialdngä  —  A.  ftA?,?«  (Ty.
iM’iP  '■)  Peitsche;  liamdzä  =  A.  ft«T)‘-  (Gr.  fh9°  ■■)  Verschwägerter; ­
  liarbdsä  =  A.  ftCfl^Z«  Termitenhügel  u.  s.  w.  '  Da
zwischen  ft  und  ()  im  Amharisclien  kein  lautlicher  Unterschied  besteht, ­
  so  erklärt  sich  auch  im  Chamir,  besonders  im  Anlaut,  der
häufige  Wechsel  zwischen  Q  und  den  Hauchlauten  des  Chamir;
z.  B.  yaruic  —  Bil.  ’arab,  Ty.  0(0/.  r,  Gr.  V.«  blind  sein;  yazä
=  A.  0"f:,  G.  «J'r/:  Fisch;  yay  (aus  %awy)  —  Gr.  ■■  gross
sein  u.  s.  w.  (vgl.  auch  Dillmann,  Grammatik  der  äthiop.
Sprache,  S.  37);  während  in-  oder  auslautendes  ft  und  p  im
Chamir  spurlos  verschwindet,  z.  B.  zil  =  G.  wpt\  '■  malen;  sifir
—  Bil.  cinb'ir  (Ti.  0  Finger;  san  —  Bil.  ca’an  (G.  ÄOi ! )
beladen;  sar  =  Bil.  cä’ed  (G.  :)  weiss  sein;  tob  —  Bil.
ta’anb  dreschen,  schlagen;  tarn  =  G.  ‘ffiao:  kosten  u.  s.  w.;
doch  in  areq  =  Bil.  ar’  (d.  i.  ftUft:)  wissen;  litaq  (Bil.  lataq
und  rataq)  =  A.  /.;!-:,  G.  /Jl’O:  gewinnen;  sag  (Nebenformen
süq,  siq)  =  Bil.  ji’  (Dembea,  Quara  ja/,  Agaum.  seM,  cf.  nplZb
vgl.  A.  wohl  aus  früherem  aunOilWtnO  0
trinken  u.  s.  w.,  zeigt  das  Chamir  q  für  Hamza  und  Ain.
69)  Auf  demselben  Wege  ist  im  Chamir  auch  der  Abfall
von  7c-Lauten  zu  erklären;  z.  B.  aür  (zunächst  aus  ahür’)  =
Bil.  agüar  Kopf;  ecuioä  (zunächst  aus  e-eiwuä,  §.  22,  und  dieses
aus  e-ciqüä)  —  Bil.  Siqüä,  A.  :  Scorpion;  eduivd  (G.  ftf)

1  cf.  aün  ~  Amhar.  hü-’}  :  jetzt.
            
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