Skip to main content Jump to sidebar

Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 105. Band, (Jahrgang 1844)

lieber  eine  Handschrift  des  Passionais  und  Buches  der  Märtyrer.

55

52;  spils  genug  172,  23;  vns  pracht  174,  91;  ir  not  177,  24;
dir  ze  185,  25;  selb  laut  195,  4.
Die  Beispiele  hiefür  Hessen  sich  leicht  vermehren,  besonders ­
  wenn  man  alle  Fälle  heranziehen  würde,  wo  Lesung
mit  oder  ohne  Auftact,  Verschiebung  und  dergleichen  möglich
ist,  und  jene,  wo  die  Construction  oder  der  Sinn  eine  Ergänzung
nahe  legte.
Aus  gleichem  Grunde  wurden  auch  Worte  ausgelassen,
wie  den  32,  61;  daz  39,  16;  da  für  in  den  42,  79;  zehant  45,
66;  vil  46,  20.  49,  60;  im  52,  40;  wol  58,  23;  er  auch  100,
14;  nu  122,  45;  so  135,  90;  der  159,  56;  sit,  161,  11;  ouch  162,
75.  178,  30;  lieber  174,  70  u.  a.
Endlich  scheinen  auch  Umstellungen  darauf  hin  vorgenommen ­
  worden  zu  sein.  Vgl.  3,  43  Mochten  sy  doch  nicht  bechomen;
7,  17  chlain  er;  20,  81  vnd  er  güts  nicht  verlur;  35,  74  vnd  tu
dich  ir  durch  mich  ab;  42,  5  Vnd  Stephanus  lag  nider  tod;  58,
70  als  auch  der  chvnig  daz  gesach;  94,  9  Darinne  guten  trost
er  vant;  96,  44  da  mit  er  mochte  in  gelaben;  99,  54  in  dem  sich
hat  genügen  lan;  104,  9  Seit  daz  sy  in  zweifei  worchte;  112,  80
sein  leit  waz  herter  dann  hart;  151,  5  Do  die  Sache  in  gepot;
152,  33  Das  er  nicht  ivas  ze  hause  da;  156,  45  Das  er  wolde  ie
beschämen;  170,  11  was  in  begegent  wäre;  179,  81  leerte  wenig
sich  daran  u.  s.  w.
Nach  diesem  Seitenblicke,  der  es  wünschenswerth  macht,
dass  man  auch  nach  diesem  Gesichtspunkte  Aenderungenin  älteren
Copien  prüfe,  füge  ich  noch  Einiges  über  Wortvarianten  bei.
Häufig  steht  daz  für  diz,  minder  oft  ditz  für  daz;  auch
was  und  wart  werden  gerne  verwechselt.  Interessanter  sind
andere  Erscheinungen,  wie  das  Nebeneinandergehen  von  Ausdrücken ­
  in  verschiedener  Form  und  die  Unterstellung  von  Synonyma. ­
  So  schreibt  B  für:
ahlaz:  antlas  5,  67.  105,  72.  128,  23.
dicke:  oft  49,  60.  61,  29.
Engellant:  Engenlant  53,  13.  54,  28;  57,  37  ist  daraus
Engellant  corrigirt.
entweder:  antiueder  178,  55;  einweder  19,  26.
eya:  ey  108,  94.  109,  7.  180,  17,  56.  186,  17  (umgekehrt
163,  85);  für  ey  steht  hei  4,  14.  198,  39;  ersteres  vertritt  ida
181,  49,  wofür  17,  3  sag  an.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.