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Rei n i sch.
c) Die K-Laute.
62) In der Regel entsprechen einem Cham, k, g in den
verwandten Idiomen die gleichen Laute, und nur sehr selten
steht für k ein g und umgekehrt; z. B. girkd Tag, im Bil.
girgä; kihbend, (in Lasta) lautet im Wag gibbend Eidechse.
Ebenso erscheint g = k in: agiiStd = A. [):)'*/: Fischotter;
agdä = G. hli’l’: Heuschrecke; eggd = Bil. inkd (A.
'•) Blutegel; gitid = A. >»,-|-: graben u. s. w.
63) Wie die f-Laute, so gehen unter gleichen Umständen
auch die /c-Laute in c, c, j über; so z. B. eis neben kls (Ti-.rtv
G. ^iffls) besser sein ; cisih neben kisin Feld, Acker;
ci — Bil. ki die Nacht zubringen; eil — A. Vf'A ■’ Antimonium
(Jcül ist in kül und kil und von da in eil übergegangen,
§. 20); nie = Bil. niki heute; cibes (zunächst aus kibes) = G.
JlfH* Verbergen (§. 38); cal (A. jPft:) —- (x. JrjilA ■" mächtig
sein. Für Uebergang von q zu liegt mir nur ein Beispiel vor
in bicic. y — A. •{]‘ hA : blassgelb sein. Dagegen steht
j = {/ in: ji neben gl = Bil. gl/ llorn; ejir Bil. egtr
Mensch; jirmä neben girmd Klippschliefer; jlruwä neben giruwä
Huhn; jenä (zunächst aus ginä) — Bil. ganä Mutter; jis neben
gis = Bil. gasas (G. "jArt reinigen, fegen; gan (A. :)
Krug, in Lasta, neben jin (Wag) = Bil in jan.
64) Ueber die raffaisirten Laute q und g gilt auch im
Chamir, was bereits im Billn (Billnspr. §§. 6 und 7) bemerkt
worden ist, beide sind Reibungslaute von q und g (g auch bisweilen
aus k hervorgegangen). Aus demselben Grunde erweichen
sich auch <j und g im Chamir sehr häufig zu /, h und Ir,
es erscheinen die Charaktere q und g als Durchgangsstadium
des Lautüberganges von k, q und g zu den schwächeren Hauchlauten;
vgl. z. B. a/ülä = Bil. agüdrä und agüdrä, Saho akiiar
Mist; o/ür = Bil. eqüär, oqär zeugen; yßrä = Bil. qilrä und
icqrd Kind, Sohn; du/drä neben duqdrä = Bil. duqdrä, plur.
duqdl (Cham, duqcd) Esel; agüstd = A. • Fischotter
u. s. w.
65) Uebergang von den k- zu den Hauchlauten findet im
Chamir ungemein häufig statt; vgl. z. II. yirddd — A. ■'
lolium temulentum; /etäb = : Buch; /ater — Ty. tf’l’d •
Strasscnraub treiben ; /dtemä — A. '• castrum ; ma/en =