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Rein isch.
Mir wurde dieses Schema von einem Lasta-Agau, der
bereits seit vielen Jahren unter den Bogos gelebt hat, angegeben.
Zufällig habe ich gerade dieses Wort auch nach dem
Dictat Birrus aus Soqota, und es lautet nach diesem im Perfect:
Sing. 1) murt-un, 2) mu-t-ru, 3) masc. mu-r-ü, fern, mü-r-c u. s. w.
genau so fleetirt wie oben das Wort lam-t. Es scheint hieraus
zweifellos erschlossen werden zu dürfen, dass mein Lasta-Agau
zu Keren im Bogos nach Art der Billn fleetirt hat, welchen
Umstand ich hier demnach zu erwähnen mich für verpflichtet
halte.
b) Im Conditional II in der zweiten Person beider Zahlen
und in der tertia sing. fern, gen., wo Cham, r = Bil. t, wie:
■wdz-ri-s — Bil. wds-ti-d du würdest, sie würde gehört haben;
waz-r-nü — Bil. loas-ti-nid ihr würdet gehört haben. Dagegen
hat in der tertia sing. masc. gen. des Subjunctivs das Chamir
t gegenüber r bewahrt, wie: wds-tä — Bil. iväs-ro damit er höre;
ebenso in der gleichen Person und Zahl des Futurums, als:
icas-tü ~ Bil. wäs-rä er wird hören.
c) Im Genetivexponentln, welcher im Chamir regelmässig
im Billn aber -r und nur nach l, r, n noch d lautet (vgl.
§. 36); z. B. ünd-t oq = Bil. ogina-r ungut Brust der Fi - au;
jend-t vr = Bil. gand-r egir der Vater der Mutter u. s. w.
d) Die Nominalendung -m (vgl. Billnspr. §. 135) lautet
im Plural noch -t, z. B. gini-rä, plur. gini-t der Klippschliefer
(Cb 1,h.=) ; gic-rü, plur. -it eine bestimmte Getreidesortc (A.
7.:) u. s. w. Vereinzelt kommt für -rä noch die ältere
Form -ta in gleicher Bedeutung vor, z. B. güadr-tä, plur. -t
Stachelschwein (A. v bil. grüSä); vgl. das Sahosuffix
-tu mit gleicher Bedeutung.
e) Ausserdem zeigt sich Uebergang von t zu r in vereinzelten
Fällen, wie: amrä plur. amit (Bil. amarä plur. dmar)
= A. G., Ti. : Jahr; aybir (Bil. abtr) = A.,
Ti. •' Getreideschlauch; gibbir (Bil. gibär) = A. •
Holzschüssel; güryä (zunächst aus gütyä, gtietä) — A. (?.;!■ ■■ Herr;
fijeral (aus fijdar) = A. : Schale; cirgd (cigrä), Bil.
Sinkrä, plur. Sinkit = Ti. %’}’{': langer Stock, Stab; sefvr (Bil.
cinbi'r) = Ti. Z‘'(10’"l' : Finger; ziura (Bil. zura) = Ti. (V'P’I"
G. jp'jg'l*: Aelire. Gegenüber dem Bil. r zeigt das Chamir noch
t in: aqetä plur. aqit-= Bil. akarä plur. akdr und aledt graues