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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 105. Band, (Jahrgang 1844)

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Reiniscli.

aber  Bil.  ji“  (jffl  :)  trinken;  züä,  im  Qnara  jslä  (zunächst  aus
jaylä,  vgl.  §.  71),  Bil.  jägalä  Vogel;  ziruwä  (aus  zirgüä),  Bil.
Quara  jargüd 1  Weizen;  zilil,  Bil.  jilil  Eingeweide  u.  s.  w.
42)  Ebenso  zeigt  sich  Uebergang  von  s,  z  zu  5,  2  im  Imperativ ­
  bei  den  auf  s,  z  aüslautenden  Verben,  durch  Einfluss
eines  folgenden  i,  wie:  kin-is 2  =  Bil.  kin-si  lehre,  zeige!  naS
bringe,  reiche!  von  nas  (Causativ  von  naq,  für  naq-s  =  Bil.
näq-s,  im  Imperativ  ndq-si!)  u.  s.  w.  Innerhalb  des  Chamir  erscheint ­
  s  =  s  in:  sib  (Wag)  =  sib  (Lasta,  im  Bil.  sab)  stechen;
zun  (Wag)  =  zun  (Lasta,  im  Bil.  ziii)  Name,  vgl.  jin  und  jun
rufen,  nennen.  Der  gleiche  Lautwandel  zeigt  sich  in  e§  =
Bil.  is  machen;  kaz  =  Bil.  kagas  (Ti.  7')0  ■■)  gähnen;  kisiii  =
Bil.  kasin  Morgen;  Saküd  =  Bil.  sagüd  drei;  zänCL  —  Bil.  zünä
Höcker;  zurä  —  Bil.  zürä  Aehre  (cf.  Ty.  ■  und  G.  jW/J'l':);
zitil,  zii.til  (A.  0  =  Bil-  sotal  (G.,  Ti.  vgl.  §■  20)
Dolch;  sisaij  =  A.  Nahrung;  Simin  =  Nord  (vgl.
die  äthiop.  Nebenform  (],<"/,'}  die  im  Chamir  nach  §.  18  zu
simin  wurde,  woraus  Semin  und  simin  nach  §.  14);  Soyünä  =
'  Huf;  agüStd  =  •  (vgl.  §•  30)  Fischotter;  rüä
=  &tl !  Leichnam  u.  s.  w.  In  manchen  Fällen  hat  jedoch  das
Chamir  noch  s  bewahrt,  wo  dasselbe  z.  B.  im  Bilin  in  s  übergegangen ­
  ist,  wie:  nas  neben  iiaz,  Bil.  nas  Knochen;  qazqaz,  Bil.
qazqal  kalt  sein;  gisd,  Bil.  qisöt  Dorf;  qdzü,  Bil.  qdnSä  (Ti.
.)  Strohhalm.
43)  Ungemein  häufig  findet  im  Chamir  Uebergang  statt
von  t  zu  r;  regelmässig  tritt  derselbe  ein:
a)  Von  der  dritten  Person  der  Einzahl  an  in  den  Tempora ­
  und  Modi  gegenüber  dem  t  der  ersten  und  zweiten  Person
singularis  und  der  zweiten  pluralis,  und  zwar  in  der  Reflexivform ­
  des  Verbs,  wofür  im  Bilin  bereits  durchgekends  r  erscheint. ­
  Der  Anschaulichkeit  wegen  soll  das  Schema  selbst
angeführt  werden;  vgl.  z.  B.  lam-t,  Bil.  läm-r  für  sich  in  Empfang ­
  nehmen:

1  Sicher  im  Zusammenhang  stehend  mit  G.  ^ 1  Haar;  vgl.  :
und  FbüY  ■■
2  Aus  kins,  i  ist  eingeschoben,  wie  oben  in  Icinic  §.  39b  und  e  in
wiiz-ec  =  Bil.  wds-ti,  §.  39  a.
            
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