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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 105. Band, (Jahrgang 1844)

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Reinisch.

cimrä,  aber  plur.  amit  (§.  14)  =  Bil.  ärnarä  Jahr;  adögür  =  Bil.
adängüal  Bohnen;  arzä  =  Bil.  arasä  Bauer;  aür  =  Bil.  agüar
Kopf;  gebä  uncl  gbä,  güä  =  Bil.  gabä  Seite;  sibrä  =  Bil.  säbarä
Schlange;  wirbä  =  Bil.  wärabä  Fluss  u.  s.  w.  Ebenso:  absä  =
A.  hin*:  Löwe;  abtä  =  a.  hjam*  Heuschrecke;  arini  —
A.  Heide;  gelbä  =  A.  7AH :  Stroh;  qümtä  =  A.
Herd;  qürmbi  =  A.  •'  Kitzlein;  trbä  =  A.  Lein;
trmüs  =  A.  :  Glasflasche  u.  s.  w.  In  esin  (aus  e-sin)
=  A.  Nase,  zeigt  sich  sogar  Abfall  von  a.
24)  Das  £  kommt  grammatisch  vor  in  der  Endung  der
tertia  sing.  fern,  generis  des  Futurums:  wds-ti  sie  wird  hören;
ferner  im  Adjectiv  fern,  generis,  wie:  lib-i  (masc.  lib-ü)  klug;
Tiah-i  dumm;  Jiayl-i  stark;  ligm-i  träge;  lislis-i  zart  u.  s.  w.  In
den  meisten  Fällen  ist  i  aus  e  und  ay  hervorgegangen,  wie:
ir  neben  ayir  Vater  (ir  also  zunächst  aus  er);  baritä  —  A.
Nachttopf;  balgt  =  OA’i  :  Bauer;  baltit  =  A.  flA'fc'f' :  Witwe;
b'ireli  =  A.  -nCA,:  Krystall;  gübi  (nur  in  abba-gübt  Schildkröte)
=  Ti.  ■  der  Schild;  gürbit  =  A.  :  Nachbar;  gümäri
=  A.  :  und  :  Flusspferd;  gint-ra  =  Bil.  gehe-ra,  G.
“Ith. 1  Klippschliefer;  fes  (neben  cTs)  =  Ti.  ''jj'-rt:,  G.  'VPrt  s
besser  sein;  qognitn  =  A.  7'-<'■//}  :  iTza.ycjj.eva!;  fe  (aus  lays  —
laqes,  §.  71)  =  A.  A'l’l)  s  wehklagen;  Hzä  =  A.  ^A-'  Leichnam;
•sif  (neben  .shj)  =  A.  !  Schwert;  zilä  =  Quara  jelä  (aus
jdylä  =  Bil.  jhgalä,  vgl.  §.  71)  Vogel;  silin  =  AA»'J !  Strohmatte;
sltän  —  A.  :  Teufel;  Sand  =  A.  7i°'l,:  Glasperle;  Sanun,
Sindn  —  A.  Nord  u.  s.  w.  Ueber  die  Verkürzung  von
l  zu  i  vgl.  §.  17.
25)  Der  Vocal  e  ist  ein  Mischlaut  aus  a  i  und  kommt
im  Chamir  grammatisch  nur  im  Relativ  der  dritten  Person  sing,
fern,  generis  für  ay  vor,  wie:  waz-r-B  neben  waz-r-dy  (=  Bil.
was-r-ä-n,  vgl.  §.  51)  welche  hört.  In  allen  übrigen  Fällen  hat
sich  früheres  e  (und  ay)  in  l  und  i  verkürzt,  vgl.  §.  24  und
oben  §.  18.
26)  Langes  ü  kommt  grammatisch  nur  vor  im  Singular
des  Verbaladjectivs  masc.  generis,  wie  hayl-U  stark,  lib-ü  klug,
ligm-ü  träge  u.  s.  w.,  ferner  in  der  Endung  der  dritten  Person
sing.  masc.  generis  des  Futurums,  wie:  ivas-tü  (fern,  -ti)  er  wird
hören.  In  diesen  beiden  Fällen  vernahm  ich  stets  lang  gedehntes ­
  u.  Zweifelhaft  erscheint  mir  ü  in  der  Perfectendung,
            
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