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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 105. Band, (Jahrgang 1844)

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Rei  n  iscli.

A.  »,71  =  Mauer,  raz  —  A.  y,.\\:  Storch,  semdy  —  A.  (V'7,P> :
Himmel,  zengddä  =  A.  :  Eleusine  multiflora,  senqdn  —
A.  Schnupftabak,  =  A.  Monatsname  u.  s.  w.
12)  Vereinzelt  steht  a,  a  auch  für  früheres  e  aus  ay  verkürzt, ­
  wie:  al  (neben  iel  und  el,  vgl.  §.  72,  Bil.  ’il  aus  ’il  =
früherem  'el,  vgl.  unten  §.  18)  =  G.  Ti.  :  Auge,  caq  =
Ti.  G.  "  abwirthschaften,  cl&bct  und  tabci  —  A.
Poa  abessinica,  qas  neben  qis  —  A.  «ßft  z,  G.  +J&A»  Priester,
?ios  (aus  nays,  nes,  im  Quara  noch  les,  vgl.  §.  71,  Note  2)  =
Bil.  näqs  bringen.  Im  Billn  steht  a  häutig  für  e,  ay,  so:  saf
neben  sef  =  Ti.  A£<ps  Schwert,  satän  neben  setÄn  (G.  A.G rt lT : )
Teufel,  sdkä  =  G.  Ebene  u.  s.  w.
13)  Langes  ä  besitzt  das  Chamir  nur  im  Nominalausgang
auf  -ä,  wie:  ydbä  (Bil.  gäba)  Wort,  gürdbä  Morgen  u.  s.  w.,
ferner  in  den  Ausgängen  des  Jussiv  und  des  Subjunctiv,  wie:
wdz-jä  (Bil.  waszyä)  dass  ich  höre,  ausserdem  noch  in  der  Fragepartikel ­
  -ä.  Auch  lexikalisch  hat  sich  ä  nur  in  wenigen  Wörtern
noch  erhalten,  wie  cäs  Furz,  mal  (Bil.  mal)  werfen  u.  s.  w.
14)  An  a,  a  schliessen  sich  zunächst  e  und  i  als  die
kürzesten  Vocale  an.  Im  Anlaut  kommt  e  nur  prosthetisch  vor,
z.  B.  e-grib  (aus  e-vgib  =  A.  l'. a l’ü  '■)  Taube,  e-cuwä
=  Bil.  siqüä,  A.  CLklt'J:  Scorpion;  e-ysd  neben  yesä  Knoblauch, ­
  e-sldmä  Muslim,  e-sin  (Ä.  f|»,’:)  Nase  1  u.  s.  w.,  ferner
in  den  (§.  72  erwähnten)  Fällen,  in  welchen  vom  anlautenden
ie  das  i  abgefallen  ist,  wie:  edem  neben  iedem  cinladen  u.  s.  w.
Der  Vocal  e  erweist  sich  im  Chamir  als  leichter  denn  i,  was
deutlich  daraus  zu  ersehen  ist,  dass  z.  B.  ä  wohl  zu  i,  selten
aber  zu  e  geschwächt  wird  (§.  16),  ferner  dass  in  den  dreiradicaligen
  Verben  der  erste  oder  Hauptvocal  regelmässig  als  i,
der  zweite  aber  als  e  gesprochen  wird,  z.  B.  qidem  (Ti.  «|>£■//»»:)
vorangehen, 2  und  dieses  e  in  der  Flexion  unter  Umständen
ganz  ausfällt,  als:  qidm-ün  ich  ging  voran  (§.  117)  u.  s.  w.  Wo
aber  diese  zweite  (mit  e  vocalisirte)  Silbe  den  Accent  erhält,  v
wie  im  Imperativ,  verwandelt  sich  e  in  i  und  der  Vocal  der

1  Vor  «-haltigen  Gutturalen  wird  dasselbe  zu  n  gefärbt,  wie  o-  yür  Kinder,
Q-gug  neben  güitjue  donnern,  vgl.  §.  6.
2  Nur  bei  reduplicirten  Verben  lautet  auch  der  zweite  Vocal  i,  wie:
tirtir  zweifeln,  litik  (für  tiktik)  brodeln  u.  s.  w.
            
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