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Rei n iscli.
A. »,71 = Mauer, raz — A. y,.\\: Storch, semdy — A. (V'7,P> :
Himmel, zengddä = A. : Eleusine multiflora, senqdn —
A. Schnupftabak, = A. Monatsname u. s. w.
12) Vereinzelt steht a, a auch für früheres e aus ay verkürzt,
wie: al (neben iel und el, vgl. §. 72, Bil. ’il aus ’il =
früherem 'el, vgl. unten §. 18) = G. Ti. : Auge, caq =
Ti. G. " abwirthschaften, cl&bct und tabci — A.
Poa abessinica, qas neben qis — A. «ßft z, G. +J&A» Priester,
?ios (aus nays, nes, im Quara noch les, vgl. §. 71, Note 2) =
Bil. näqs bringen. Im Billn steht a häutig für e, ay, so: saf
neben sef = Ti. A£<ps Schwert, satän neben setÄn (G. A.G rt lT : )
Teufel, sdkä = G. Ebene u. s. w.
13) Langes ä besitzt das Chamir nur im Nominalausgang
auf -ä, wie: ydbä (Bil. gäba) Wort, gürdbä Morgen u. s. w.,
ferner in den Ausgängen des Jussiv und des Subjunctiv, wie:
wdz-jä (Bil. waszyä) dass ich höre, ausserdem noch in der Fragepartikel
-ä. Auch lexikalisch hat sich ä nur in wenigen Wörtern
noch erhalten, wie cäs Furz, mal (Bil. mal) werfen u. s. w.
14) An a, a schliessen sich zunächst e und i als die
kürzesten Vocale an. Im Anlaut kommt e nur prosthetisch vor,
z. B. e-grib (aus e-vgib = A. l'. a l’ü '■) Taube, e-cuwä
= Bil. siqüä, A. CLklt'J: Scorpion; e-ysd neben yesä Knoblauch,
e-sldmä Muslim, e-sin (Ä. f|»,’:) Nase 1 u. s. w., ferner
in den (§. 72 erwähnten) Fällen, in welchen vom anlautenden
ie das i abgefallen ist, wie: edem neben iedem cinladen u. s. w.
Der Vocal e erweist sich im Chamir als leichter denn i, was
deutlich daraus zu ersehen ist, dass z. B. ä wohl zu i, selten
aber zu e geschwächt wird (§. 16), ferner dass in den dreiradicaligen
Verben der erste oder Hauptvocal regelmässig als i,
der zweite aber als e gesprochen wird, z. B. qidem (Ti. «|>£■//»»:)
vorangehen, 2 und dieses e in der Flexion unter Umständen
ganz ausfällt, als: qidm-ün ich ging voran (§. 117) u. s. w. Wo
aber diese zweite (mit e vocalisirte) Silbe den Accent erhält, v
wie im Imperativ, verwandelt sich e in i und der Vocal der
1 Vor «-haltigen Gutturalen wird dasselbe zu n gefärbt, wie o- yür Kinder,
Q-gug neben güitjue donnern, vgl. §. 6.
2 Nur bei reduplicirten Verben lautet auch der zweite Vocal i, wie:
tirtir zweifeln, litik (für tiktik) brodeln u. s. w.