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ßeinisch.
nach clem zweiten Radical, wie: aqeb (A. h+A:) umarmen,
diker neben dctkar (Bil. daqctr, G. :) verstossen die Frau,
fiqed (A. 0 wollen, liges (A. tllti ! ) freigebig sein u. s. w.
c) Auch sehr häufig vor den genannten Hauch- und K-Lauten,
wie: Iah hundert, dakar neben diker verstossen die
Frau, daqusä Frosch, laq, la% Zunge, saküä drei u. s. w., und
es hat sich auch nicht selten hier noch reines helles a für grammatisch
zu erwartendes i und e erhalten, wie: mcr/en (A. troJr)V 0
unfruchtbar sein, ma/er (A. s) rathen, sagüet neben Sigüet
(A. verstecken; — iedag (G. Ti. r hÄ“l ! ) verlassen,
iesaq senden, qadaq (G. “J’T.Vh 0 schöpfen, qasaq (G.<J*ft‘fl:)
züchtigen, naqaq neben grammatisch regelrechtem la'qeq ((}.'/tyi) :,
A. 1^*:) erwachen, zilaq (Ti. JfArh s ) mager sein u. s. w.
d) Stets vor folgendem w, ü, wie: aü wer? laut verändern,
hau tragen u. s. w. Bisweilen werden diese beiden Laute zu 6
zusammengezogen, wie ho neben hau Stirn u. s. w., §. 7. Nach
vorhergehendem w wird a zu & getrübt, wie: flIjj£-: wäj (spr.
woj, §. 7) hören, fl)”J ßI i: (A. f P'} 6h ),:) wäncä Becher. In den
meisten Fällen, in denen a nach w hell und rein gesprochen
wird, schreiben die Chamir <p wä, wodurch der Uebelstand
eintritt, dass helles kurzes « mit gedehntem ä vermengt wird,
z. B. ‘P/'" • (in Wag = Bilin <Pfl "i m Lasta fll^*:) hören, d. i.
wäz, jedoch nur wie wäz gesprochen. In meiner Umschrift gilt
a stets für kurzes helles a, während ich das getrübte a nach
w mit ä wiedergebe, also waz (in Wag), wäj (in Lasta) hören.
e) Auch in Verbindung mit den starken Explosivlauten
t, s, c wird a meistens hell und rein gesprochen, wie: lat (A.
Aflim 0 spannen, has spalten, sar (Bil. cä'd) weiss sein, und
aus diesem Umstande erhält sich auch hier oft helles a in dreiradicaligen
Verben statt grammatisch zu erwartendem i und e,
wie: caluq schielen, caneq pressen, sanier verbinden u. s. w. für
ciluq (cilequ), cineq, simer.
10) In allen übrigen Fällen erscheint der Vocal der ersten
äthiopischen Ordnung als Brechungslaut a, vgl. §. 4. Grammatisch
kommt a, a in Anwendung:
a) Im Präsens vor den Personalendungen, wie: wäz-ä-kun ich
höre, waz-r-a-uk du hörst, ivdz-a-uk 1 er hört, wdz-a-c sie hört u. s. w.
1 « vor folgendem u häufig wie o gehört; vgl. §. 4 und Bilinspr. §. 10.