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R ei n is c h.
(£"7%s, Bil. duqärä, Esel; duklä (£'Vf*A ! ; Amli.
£'7l*A : ) Antilope decula; suqdnä -■ Bil. suqüdnä, ft#*?:)
Durst; azunä 0 gestern; uqa-t und oqa-t (X'fe'J' Bil.
inqüä-r) lachen; wgra s, im Agau von Agaumeder agüa) Spitze,
Höhe, M/rri, opG und Mgra neben %«»•<* Kind u. s. w.
4) Yocale sind folgende zu unterscheiden: a, «, «, ä, e,
e, i, i, o, o, ö, o, u, ü, u,' ü, ü, ii. Die Yocallaute a a ä werden
im Chamir gleichmässig durch den Vocallaut der ersten äthiopischen
Ordnung (jj) ausgedrückt; a ist das helle kurze a in
unserm Wasser, Galle, a das unbetonte a im Portugiesischen
(vgl. Bilmspr. §. 18), ä ist der verdumpfte a-Laut nach w
(Billnspr. §. 17), wie wäj (<d£ i) hören, oder wenn a durch
Einfluss eines folgenden M-haltigen Gutturals getrübt wird, wie:
Säquetä :) die Stadt Soqota in Lasta. Der Laut ä ist
der Vocal der vierten äthiopischen Ordnung ('/), unser langes
a in Habe, Gabe.
5) Die Vocale e und i werden im Chamir gleichmässig
durch den Vocal der sechsten äthiopischen Reihe (jj) ausgedrückt.
Im Bilm sind e und i häufig sehr schwer von einander
zu unterscheiden (Billnspr. §. 19), sie werden aber im Chamir
meist ziemlich scharf gesondert; e ist unser kurzes e in Bett,
franz. mettre, engl, let, get, met; dagegen i wie in unserm
Kinn, engl, little, pin. Das e, im Chamir durch den Vocal der
fünften Reihe (*/&) bezeichnet, lautet nicht wie Amhar. ze, sondern
wie lang gedehntes e in unserem wegen, leben. Das i, der
Vocal der dritten Reihe (yj, ist unser gedehntes i in liegen.
6) Mittelst o und u umschreibe ich wie im Billn (Billnspr.
§. 10 und 20) den Vocal der sechsten äthiopischen Reihe, wenn
derselbe durch das u eines folgenden w-haltigeu Gutturals getrübt
wird, wie: oqiir s) setzen, bukürtü (■Mi C;)' 0 eine
Brodsorte, oq :) Brustwarze, liik :) Bein.
7) Die Vocale o, ö, o werden im Chamir gleichmässig
durch den Vocal der siebenten Reihe (If) ausgedrückt; ich
umschreibe mit o den kurzen Vocal o (gesprochen wie in unserm
Gott, engl, got, hot, not), welcher oft durch Zusammenziehung
von ua und ue entsteht, wie: sohotä (fllund
geschrieben) acht, Säqotd und Säquetä Stadt
Soqota in Lasta, goz neben güaz (A. :) Hausgeräthe. Mit
ö umschreibe ich das lange o (in unserm Hof, Lob) und mit