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Kremer.
von Bulak 1, 40, Z. 2 v. u. Hiernach ist Dozy zu
verbessern, der die Bedeutung ,interroger‘ gibt. Der
Text lässt deutlich erkennen, dass es sich nicht hier
darum handelte zu fragen, sondern öffentlich auszurufen.
Wenn in Kairo ein Esel oder Kameel sich
verläuft, so ist es noch jetzt üblich, durch einen
öffentlichen Ausrufer das Thier beschreiben und ausrufen
zu lassen. Man kann täglich auf der Strasse
den Ausrufer hören, der mit dem Ausrufe: ,jä ahl
alhalaP (o ihr Leute des redlichen Erwerbes!) beginnt,
dann das verlaufene Thier beschreibt und zum
Schlüsse immer beifügt: ,walhaläwah ‘asharah ghorush'
d. i.: das Trinkgeld beträgt zehn Piaster. — AAli,
Ausrufer, ibid. — AALo, einer, der Loblieder auf
den Propheten recitirt. Sobky, fol. 40% aber auch:
Ausrufer Ojjw- Kämil, S. 63, Z. 14.
s _
-kiAj — iaAXxi bei Dozy ist nicht, wie man etwa meinen
könnte, dem neueren Sprachgebrauehe eigen, sondern
es erscheint schon in einer Tradition hei Bochäry,
3744 (Kitäb aliitan 2): . UüayCo « HioAi,o 4,
(*Aj — I, durchsickern, sintern, vom Wasser \y ^AäJI
vbJH Gabarty IV, 91, Z. 3 v. if. Vgl.
— k*Alj pl. ^AlA, die Wasseradern in den
Bodensenkungen; so nach Farrä’ auf Grund eines
alten Verses. Tanbyh fol. 25“. Vgl. *At^j bei Freytag
nach dem Kärnüs.
— Oy
Gestell, Stellage, wo der Kaffeeherd aufgestellt
und der Kaffee bereitet wird. ^5All
xäyi Gabarty IV, 250, Z. 14 v. u.
— z- Aa+^JI poetisch: der Pfad in
der Wüste. Labyd, S. 89,