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K r e m e r.
Als ich diese Arbeit begann, ahnte ich nicht, dass R. Dozy,
dessen Werk den Anstoss zur Herausgabe dieser Beiträge gab,
noch vor Vollendung derselben aus dem Kreise der Lebenden
würde geschieden sein. Um so mehr fühle ich mich verpflichtet,
hier dem Andenken dieses unermüdlichen Forschers den Zoll
des Dankes und der Bewunderung abzustatten; denn nur wer
sich einer ähnlichen Arbeit, selbst im kleinsten Maassstabe
unterzogen hat, wird sich darüber Rechenschaft geben können,
welche Summe von Gelehrsamkeit, Ausdauer und Liebe zur
Sache erforderlich ist, um eine wissenschaftliche That von solcher
Bedeutung zu vollbringen, wie Dozy’s Supplement es ist.
Wie der gelehrte Holländer Jakob Golius durch sein
Lexikon vor zweihundert Jahren zuerst dem Studium des Altarabischen
in Europa eine feste, wissenschaftliche Grundlage
gab, so vollendete R. Dozy, in die Fussstapfen seines Vorgängers
und Landsmannes tretend, die erste umfassende lexikographisclie
Bearbeitung der späteren Sprache, wobei er aber
auch äusserst zahlreiche und werthvolle Nachträge für die ältere
Periode der. Sprache lieferte.
Neu citirt werden in diesem II. Theile folgende Werke:
Byruny: Chronologie der orientalischen Völker, herausgegeben
von E. Sachau. Leipzig, 1878.
Kitäb alcharäg, von Jahjä Ihn Adam (f 203 H.). Handschrift
im Besitze des Herrn Ch. Schefer in Paris, der mir vor
Jahren dieselbe zu benützen gefälligst gestattete.
Damyry: Hajät alhaiwän, Ausgabe von Kairo. 1292.
Gabarty: Band I, II und III. 1
Ghorar alchasäi's alwädihah u. s. w. von Watwät. Ausgabe
von Kairo. 1284.
Ihn Haukal, herausgegeben von M. J. de Goeje, in der
Bibliotheca Geographorum Arabicorum.
Mäwardy: Constitutiones politicae, herausgegeben von
M. Enger. Bonn, 1853.
1 Da icli für den ersten Theil dieser Beiträge nur den IV. Band, der
zuerst erschien, henützt habe, so stelle ich die aus den Bänden I, II und
III sich ergebenden Nachträge zu den Buchstaben \—im Anhänge
zusammen.