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nach nur dann in ein arabisches Wörterbuch, wenn sie allgemeiner
in Gebrauch gekommen sind, und ich habe demnach
manches ausgeschlossen, denn Gabarty hat in der Aufnahme
solcher Wörter, wie mir scheint, nicht immer das richtige
Maass eingehalten.
Eine ähnliche Beschränkung legte ich mir auf hinsichtlich
der Berichtigungen zu Freytags Lexikon. Ich verbesserte hie
und da einen Fehler, wo er mir im Verlaufe meiner Lectüre gerade
auffiel. Aber ich möchte darüber keinen Zweifel aufkommen
lassen, dass der Zweck dieser Arbeit eine kritische
Sichtung des in Freytags Lexikon enthaltenen Sprachmaterials
nicht in sich schloss, denn eine solche würde sich zu einem
umfangreichen Werke gestalten.
Die arabische Lexikographie ist dadurch allmälig in falsche
Geleise gerathen, dass man schon früh begann Wörterbücher
nicht aus der lebenden Sprache und Literatur, sondern aus
älteren Wörterbüchern zusammenzustellen. Man schrieb die
Alten ab mit allen Fehlern, fügte neue hinzu, wozu die Unvollkommenheit
des arabischen Alphabetes nicht wenig beitrug,
und auf diese Art entstanden Varianten und vermeintliche neue
Wortformen in Hülle und Fülle. Ein schlagendes Beispiel
> „ _ > o „
habe ich in dem Worte oder Jcule gegeben, das
Kämüs anführt und Freytag als: princeps Christianorum erklärt,
obgleich es nirgends in der Literatur nachweisbar ist:
denn es ist nichts anderes als eine entstellte Schreibweise für
Augustus, als römischer Kaisername.
Wenn ich einzelne solcher Fehler berichtige, so darf daraus
nicht gefolgert werden, ich hätte die weit zahlreicheren nicht
berichtigten übersehen. Ich wollte nur meine Arbeit nicht über
gewisse Grenzen ausdehnen. Denn wir sind in der arabischen
Lexikographie noch lange nicht so weit, den gesammten Sprachstoff
einer kritischen Sichtung unterziehen zu können und wir
werden für längere Zeit uns mit einfachen Beiträgen begnügen
müssen. Ja wir dürfen uns keiner Täuschung hingeben: vieles
wird für immer zweifelhaft bleiben.
Ueberhaupt kann von einer Sichtung des Echten vom Unechten
erst dann die Rede sein, wenn für jedes Wort auch die
Belege aus der Literatur beigebracht würden; eine Riesenarbeit,