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Jahre XXII. Thutmes brach in dem genannten Jahre am
25. Pharmuthi 1 von Zar auf und war am 4. Pachons schon in
Gaza. Inzwischen hatte bereits sein 23. Jahr begonnen. Ich
halte es für sehr wahrscheinlich, dass in der Zeit der Thutmosiden
überhaupt das Regnaljahr von Pachons zu Pachons
gieng und vermuthe darum, dass in der bekannten Inschrift des
Amenemheb statt vielmehr zu lesen ist. 2 Wir müssten
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dann freilich darauf verzichten, den 30. Pharmuthi für den wirklichen
Todestag Thutmes III. zu halten. Die Angabe, dass
Thutmes III. am letzten Tage seines 54. Jahres bei Sonnenuntergang
dahingieng, um am nächsten Morgen gleichsam neugeboren
in der Gestalt seines Sohnes Amenothes II. den ägyptischen
Thron wieder zu besteigen, würde in die Reihe der Anpassungen
des Lebens der Pharaonen an dasjenige ihrer Vorbilder, der
Götter, namentlich des Gottes Rä gehören, welche wir oben besprochen
haben (Vgl. oben Seite 382). Die Entfernung von
Pelusium nach Gaza beträgt sieben 3 Tagemärsche, die eben angeführten
Daten aus dem ersten Feldzuge Thutmes III. stimmen
damit vorzüglich. Während Thutmes III. am 25. Pharmuthi Zar
verlässt, finden wir, dass Ramses II. nach dem Papyrus Sallier
in seinem fünften Jahre am 9. Payni aus der Feste Chetam
1 Vgl. Maspero im Recueil, II, 49 nach der Copie von Champollion, Notices
manuscrites, II, 154, 1.
2 Vgl. unsere Anzeige von Brugsch, Thesaurus inscriptionum aegyptiacarum
I, in der D. Literaturzeitung, Nr. 28, S. 1983.
3 Das ist der Hintergrund für den bösen Witz der Alexandriner, wonach
die aus Aegypten entlaufenen Juden den Weg in sechs Tagen zurückgelegt
hätten, um dafür am Sabbath ausruhen zu dürfen. Vgl. Tacitus,
Hist. V, 3 ,et continuum sex dierum iter emensi, septimo pulsis cultoribus
optimiere terras in cjuis urbs et templum dicata 4 und Apion bei
Josephus, Contra Apionem JLI, 2: ,bÖ£uaavTE<; ei* ^p-sptov ooov ßoußtovas layovj
zat 8ia Tauirjv T7)V atTtav Tyj eßBop-yj f][t-ipcc avETzauaavro ucoG^vtei; e?<;'t7)v }(ü>-pav
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Trjv Acyu7CTkov yXwTTav * to yap ßoußo5vo<; aXyo; xaXoüai A^yurcrioi aaßßattoaiv. 4
Die Etymologie geht von der Wurzel, schep, — und dem davon
abgeleiteten Worte ^ (| (| ^ — aus, welchen nach Brugsch, Suppl. S. 1181
die Bedeutung ,rothe, röthliche Flecken zeigen, wie sie beim Gefühl der
Scham im Gesicht oder bei gewissen Krankheiten aufzusteigen pflegen 4
zukommt. In ,a>oiv* steckt wohl das koptische: £huj cruciari, vexari(a'Xyo?).