Studien zur Geschichte des alten Aegypten. II.
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Wort hotttc, Gott, vermutlie. Es ist an den koptischen Namen
namnon-Te: der Gottergebene, zu erinnern. Als Beleg
citiere ich den Beinamen des Amonrä 2 o v 0 r, p, welcher nachweislich
aus 1 ^ |u, Suten-neteru, entstanden ist. Der Name
würde sich sonach in Hieroglyphen also darstellen: ^ ™ ^
1s. Für den Namen Tujiöev kann ich dagegen keine befriedigende
Erklärung geben. Mögen Andere glücklicher sein!
Der Frage nach dem historischen Gehalt dieses manethonischen
Fragments sind wir absichtlich aus dem Wege gegangen.
Es kam uns hier nur darauf an, denselben, soweit dies auf Grund
der demotischen Texte geschehen kann, sachlich zu erläutern.
Der semitischen und ägyptischen Sprachforschung und Alterthumskunde
bleibt auf diesem Gebiete noch viel zu thun übrig.
Wenn einst, vor Allem auf Grund der assyrisch-babylonischen
Inschriften, das gemeinsemitische Gut in den Culten und Einrichtungen
der Hebräer festgestellt und zugleich auch die in
jüngster Zeit durch die Forschungen von Wellhausen brennend
gewordene Frage nach den ältesten Bestandtheilen des
Hexateuchs erledigt sein wird, dann wird es erst möglich sein,
von dem Standpunkte der ägyptologischen Forschung aus, den
Einwirkungen Aegyptens auf Juda, wo sie stärker gewesen
sind, und auf Israel nachzugehen.
Indem ich diese Arbeit abschliesse, liegt mir die angenehme
Pflicht ob, nach zwei Seiten für erfahrene Förderung
zu danken. Vor Allem habe ich Eugene Revillout’s und der
schönen Stunden, da mir in Paris mit ihm zu verkehren und
von ihm zu lernen gestattet war, freudig und dankbar zu gedenken.
Dem Custos der hiesigen ägyptischen Sammlung,
Herrn Dr. v. Bergmann bin ich für die Freundlichkeit, mit der
er mir die Benützung der seiner Leitung anvertrauten Sammlung
durch mehrere Jahre gestattet und erleichtert hat, zu besonderem
Danke verpflichtet.
Sitzungsber. d. pliil.-liist. CI. CV. Bd. II. Hft.
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