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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 105. Band, (Jahrgang 1844)

Studien  zur  Geschichte  des  alten  Aegypten.  II.

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Wort  hotttc,  Gott,  vermutlie.  Es  ist  an  den  koptischen  Namen
namnon-Te:  der  Gottergebene,  zu  erinnern.  Als  Beleg
citiere  ich  den  Beinamen  des  Amonrä  2  o  v  0  r,  p,  welcher  nachweislich ­
  aus  1  ^  |u,  Suten-neteru,  entstanden  ist.  Der  Name
würde  sich  sonach  in  Hieroglyphen  also  darstellen:  ^  ™  ^
1s.  Für  den  Namen  Tujiöev  kann  ich  dagegen  keine  befriedigende ­

  Erklärung  geben.  Mögen  Andere  glücklicher  sein!
Der  Frage  nach  dem  historischen  Gehalt  dieses  manethonischen
  Fragments  sind  wir  absichtlich  aus  dem  Wege  gegangen.
Es  kam  uns  hier  nur  darauf  an,  denselben,  soweit  dies  auf  Grund
der  demotischen  Texte  geschehen  kann,  sachlich  zu  erläutern.
Der  semitischen  und  ägyptischen  Sprachforschung  und  Alterthumskunde ­
  bleibt  auf  diesem  Gebiete  noch  viel  zu  thun  übrig.
Wenn  einst,  vor  Allem  auf  Grund  der  assyrisch-babylonischen
Inschriften,  das  gemeinsemitische  Gut  in  den  Culten  und  Einrichtungen ­
  der  Hebräer  festgestellt  und  zugleich  auch  die  in
jüngster  Zeit  durch  die  Forschungen  von  Wellhausen  brennend ­
  gewordene  Frage  nach  den  ältesten  Bestandtheilen  des
Hexateuchs  erledigt  sein  wird,  dann  wird  es  erst  möglich  sein,
von  dem  Standpunkte  der  ägyptologischen  Forschung  aus,  den
Einwirkungen  Aegyptens  auf  Juda,  wo  sie  stärker  gewesen
sind,  und  auf  Israel  nachzugehen.
Indem  ich  diese  Arbeit  abschliesse,  liegt  mir  die  angenehme ­
  Pflicht  ob,  nach  zwei  Seiten  für  erfahrene  Förderung
zu  danken.  Vor  Allem  habe  ich  Eugene  Revillout’s  und  der
schönen  Stunden,  da  mir  in  Paris  mit  ihm  zu  verkehren  und
von  ihm  zu  lernen  gestattet  war,  freudig  und  dankbar  zu  gedenken. ­
  Dem  Custos  der  hiesigen  ägyptischen  Sammlung,
Herrn  Dr.  v.  Bergmann  bin  ich  für  die  Freundlichkeit,  mit  der
er  mir  die  Benützung  der  seiner  Leitung  anvertrauten  Sammlung
durch  mehrere  Jahre  gestattet  und  erleichtert  hat,  zu  besonderem ­
  Danke  verpflichtet.

Sitzungsber.  d.  pliil.-liist.  CI.  CV.  Bd.  II.  Hft.

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