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Krall.
Hermaios’ gewaltsamer Regierung entgegenzutreten. Wir erfahren,
dass der TcxaYf.^ 0 ? sw t<Sv Ispöv Aiyuktou Sesostris
schriftlich von der Empörung seines Bruders verständigte.
Beides wieder ganz correct. Auf einer Inschrift der römischen
Kaiserzeit wird ein Lucius Julius Yestinus als dp/ispsb<; ’Aheijavopdaq
zai AifÜTtrou mxcr]c erwähnt. Mit Recht hat Letronne 1
ohne Berücksichtigung der Manethostelle, welche seine Annahme
zur Gewissheit erhebt, vermutbet, dass diese Würde
schon zur Zeit der Ptolemäerherrschaft bestand. Dass eine
lebhafte Correspondenz zwischen Aegypten und dem Heere
stattfand, wusste Manetho ebenso gut wie wir. 2 Die Papyrusliteratur
gibt davon Zeugniss.
Wie der von Herodot erzählte Anschlag in dem Geiste
eines, ägyptischer Verhältnisse kundigen Autors sich wiederspiegeln
musste, zeigt uns Diodor, welcher, wie wir annehmen,
den bei Josephus fehlenden Rest des manethonischen Berichtes
erhalten hat. Diodor’s Gewährsmann konnte in dem Berichte
Herodot’s vor Allem nicht begreifen, wo der ganze Hofstaat,
der für die Bequemlichkeit und Sicherheit Pharao’s zu sorgen
hatte, beim Auflodern der Flammen blieb und half sich mit der
Bemerkung, dass Pharaos Diener berauscht waren (ot p.ev skt tyjc
0spa~ciai; tou ßaciXsup zgrayp-evo: trapsßoqöouv aY evv “S w? Äv oivd)-P-evoi).
Der grässliche Zug, die Aufopferung der Kinder, entfällt
bei Diodor: Sesostris betet zu den Göttern 3 und schlägt
sich dann mit den Seinigen durch die Flammen. Sein Ge-1
Recueil I, 279, 361 und II, 25.
2 Vgl. das oft, zuletzt von Erman, Aeg. Z. 1879, S. 29 f. behandelte Tagebuch
eines ägyptischen Grenzbeamten, welches auf der Rückseite des
Papyrus Anastasi III sich findet. Durch dasselbe erfahren wir von
zahlreichen Boten, welche die ägyptische Grenze passierten um Briefe
nach Syrien, an den Fürsten von Tyros, an das Lager Pharao’s zu
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tragen. Ausgangsort (Formel: | und Bestimmungsort
, sowie die Zahl der Briefe werden genau angegeben.
3 Für die Art und Weise, wie die Aegypter sich das Verhältnis der Menschen
zu den Göttern dachten, sind die Manethonischen Fragmente allseitig
belehrend. Sie sind von dem Glauben an ein unmittelbares, stetiges
Eingreifen der Götter in die Geschicke der Menschen getragen. Man
beachte vor allem die merkwürdige Stelle bei Josephus I, 14: hü toütou
(d. h. dem Könige T(p.aos) ouv oüx o!S’ ojim; b 8eÖj ävc^jiVEutjEV.