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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 105. Band, (Jahrgang 1844)

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Krall.

Beduinen  die  in  Syrien  ansässigen  Semiten  gegeben  hatten,
wurde  von  den  Aegyptern  entlehnt.
Für  die  Richtigkeit  der  Transscription  des,  wie  natürlich,
unägyptischen  Namens  des  ersten  Hykschoskönigs  EaXaii?  1  bürgt
seine  von  Mariette  1861  entdeckte  Cartouche
Seth-Schalith.  Sein  Nachfolger  trägt  einen,  auch  sonst  in  ägyptischen ­
  Texten  nachweisbaren  ägyptischen  Namen,  denn  ich  erkenne ­
  mit  Mariette  in  dem  Namen  Bvwv  den  Beinamen  des
Vaters  des  bekannten  Schiffscapitäns  Ahmes,  nämlich  (1  Vh  J
>3  AAAAAA  '
"V,  Abän.  Bei  diesem  Anlasse  kann  ich  es  nicht  unterlassen ­
  mit  aller  Reserve  die  Vermuthung  auszusprechen,  dass
der  zweite  Name,  den  Aban  führte,  der  bei  Lepsius  2  $
wiedergegeben  ist,  nur  die  Uebersetzung  des  ersteren  darstellt. ­
  Zu  dieser  Vermuthung  führt  mich  die  Erwägung,  dass
der  Name  Abän,  für  den  sich  aus  dem  Aegyptischen  keine
Deutung  beibringen  lässt,  in  dem  hebräischen  DK  Stein 3  seine
Erklärung  findet.  Andererseits  findet  sich  im  Aegyptischen
eine  von  unserem  Namen  graphisch  freilich  verschiedene  Gruppe
JJ  Q  v01 h 4  we l°h e  eine  zum  Baue  von  Tempeln  und

?!

,mohar“,  von  dem  dieser  Text  handelt,  ist  kein  ,Champion 1 ,

wie  Brugsch,  Geschichte  Aegyptens,  S.  554  f.  übersetzt,  sondern  der  Bedeutung ­
  des  semitischen  “intt  ,eilen“  entsprechend,  wohl  ein  ,Courier“,
ägyptisch  Q  §  <==>  —^  < ~ >  Indem  unser  Autor  die  Fährlich-A
  A  A  <Z=»
keiten  beschreibt,  denen  ein  ägyptischer  Courier  ausgesetzt  war,  den
sein  Dienst  bald  an  die  Grenzen  des  Chetalandes  über  Phönikien,  bald
ins  Transjordanland,  bald  zum  älanitisclien  Meerbusen  führte,  giebt
er  uns  ein  anschauliches  Bild  des  Zustandes  und  der  geographischen
Nomenclatur  Syriens  in  seinen  weitesten  Grenzen.
1  Von  Lautli,  Manetho,  S.  249  richtig  dem  semitischen  ß'blii  ,Machthaber,
gleichgesetzt.
2  Dkm.  III,  T.  12  d.
3  Das  Wort  ist  auch  im  Aethiopischen  und  Sabäischen  nachzuweisen,  gehört ­
  sonach  zu  dem  gemeinsemitischen  Wortschätze  (Freundliche  Mittheilung ­
  von  Herrn  Prof.  D.  H.  Müller).
4  Brugsch,  Suppl.  S.  410.  Nahe  liegt  auch  jj  ^,  J]  (j  ° 0  Brugsch,
Suppl.  S.  413.  ^  °  >
            
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