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Krall.
War in der secundären Quelle, der Josephus das IJykschosfragment
entnahm, die Gleichung der Juden mit den Ilykschos
vorausgesetzt, so ist es erklärlich, und es ist dies ein
weiterer Beweis für die Richtigkeit unserer Ausführungen, dass
Josephus annehmen konnte, Manetho sei auch dieser Ansicht
gewesen, und er nicht wenig erstaunt war, als er bei Apion
las, der Auszug habe erst unter Amenophis stattgefunden. 1
Die voranstehenden Ausführungen über die manethonischen
Fragmente bei Josephus haben sich uns aus einer mehrjährigen,
eingehenden Beschäftigung mit denselben, vielfach
nach langem Tasten und Suchen ergeben. Im Detail wird
noch Einzelnes genauer oder auch anders zu fassen sein; an
der Gesammtheit werden wir festhalten, so lange nicht eine
bessere und in sich zusammenhängende Erklärung aller der
Schwierigkeiten und Eigenthümlichkeiten, die wir im Voranstehenden
besprochen haben, gegeben wird.
Wir haben nun den sachlichen Inhalt der manethonischen
Fragmente zu untersuchen. Unseren Erörterungen haben wir
einige Ausführungen allgemeiner Art vorauszuschicken. Wir
haben nicht die Gesammtheit der Ueberlieferungen des ägyptischen
Alterthums vor uns, wie sie etwa in Tempelarchiven
zur Zeit Manetho’s vorliegen konnten, aber wir haben doch so
viel, dass sich aus dem Vorhandenen ein einigermassen sicherer
Schluss auf das Verlorene ziehen lässt. Wir haben allmälig
gelernt, wie man sich den vorliegenden Texten gegenüber zu
verhalten habe. Die Ueberzeugung hat sich Bahn gebrochen,
dass die hieratischen Papyrus, auch wenn sie an historische
Persönlichkeiten oder an Ereignisse aus der Geschichte anknüpfen
weit davon entfernt sind, als streng historische Producte
1 Oder man müsste nach den Bemerkungen des Josephus: ö Mocveöwv
ouxo? . . . TupoeiTcoov xou? ^[xexipou? 7cpoyo'vou? 7;oXXai? p-uptaatv bz\ X7)v A’tyurcxov
iXOovxa? xpaxfjaat xüov ivotxouvxtov, elx’ aöxo? op.oXoytov ^povco TcaXiv üaxspov
exTteaovxa? xfjv vuv ’louoalav xaxaa^etv xat xxfaavxa? f l£pöaoXu|J.a tov vetov
xaxaaxeuaaaaOat, pi)(pt p.gv xouxwv ^xoXou07jae xai? avaypacpat?, e'jcetxa 8e 800?
eljouatav auxw . . . avap.{^ai ßouXop.evo? ^[iiv Atyorextav tuXtJÖo; Xetcpwv xat
etct aXXot? appü)ax7j{j.acjtv 7 to? <prja(, cpuystv ix xf)? Atyurcxou xaxayvtoaOivxwv
. . . 67:iXa0dp.6VO5 a^eöov oxt rcevxaxoafot? ?xe<ji xat oxxtoxatöexa 7:poxepov
taxbprjxe yeviaOat xrjv xöv 7cotpiv(üV f?o8ov et? 'IepoarfXupta annehraen, Manetho
sei toll oder Josephus ein frecher Lügner gewesen.