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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 105. Band, (Jahrgang 1844)

Studien  zur  Geschichte  des  alten  Aegypten.  II.

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endlich  den  Namen  den  Revillout  früher  ,Djitaoupou'fS.

  341,  337)  las,  jetzt  aber  richtiger  ,Djitaoummou'
(Revue  egypt.  I,  124  A)  erklärt.  Dass  ein  Gott  in  dem  mittleren
Bestandtheile  des  Namens  steckt,  zeigen  die  Namen,  welche  wir
eben  angeführt  haben.  Ich  lese  getrost  ,T  'i-chonsu-mmou'.  Nicht
immer  ist  der  zweite  Bestandteil  des  Gottesnamens  vorhanden,
so  in  dem  Namen  |  ^,  ,  hierogl.  |  zutransscribieren,
  welcher  in  später,  namentlich  in  der  Ptolemäerzeit,
so  häufig  nachzuweisen  ist.  (Aeg.  Z.  1880,  S.  115,  Tafel  IV,
N.  Chrest.  S.  114).  Der  Name  ist  dann  imperativisch  zu  fassen
und  ,Nimm  sie  in  Besitz'  zu  erklären.  Die  griechische  Transscription ­
  dieses  Eigennamens  werden  wir  später  (S.  398)  kennen
zu  lernen  Gelegenheit  haben.
Die  übrigen,  zum  grossen  Theile  kleinen  und  schlecht
erhaltenen  Stelen,  welche  wie  die  übrigen  ägyptischen,  früher
in  Miramare  befindlichen  Denkmäler  der  hiesigen  ägyptischen
Sammlung  einverleibt  worden  sind,  geben  uns  nur  lange
Namensverzeichnisse  der  Bi  (vgl.  Brugsch,  WB.  u.  d.  W.)  und  der

Wohltäter  des  Apis,  also  derjenigen  Priester,

denen  die  Erhaltung  und  Wartung  des  heiligen  Stieres  anvertraut ­

  war. 1  Sie  haben  kein  allgemeines  Interesse  und  es  gilt
von  ihnen  das  Wort  des  Dichters:

,Non  ragioniam  di  lor,  ma  guarda  e  passa/ 2

IV.  Die  manethonischen  Fragmente  bei  Josephus.

An  einer  anderen  Stelle  sind  wir  auf  die  verschiedenen
Bestandtheile  näher  eingegangen,  welche  die  sogenannten  manethonischen ­
  Fragmente  bei  Josephus  bilden. 3  Wir  glauben,  die
dort  lediglich  auf  Grund  der  Summierungen  und  der  Vergleichung

•mt  den  Monumenten  gewonnenen  Ergebnisse  durch  neue  Argumente ­
  stützen  und  im  Einzelnen  schärfer  fassen  zu  können.
Wir  haben  aus  denselben  zuerst  eine  Liste  ausgeschieden,
’  Herodot  II,  65.
2  Inferno  III,  51.

3  Die  Composition  und  die  Schicksale  des  manethonischen  Geschichtswerkes, ­
  S.  32  [152],

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