Studien zur Geschichte des alten Aegypten. II.
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werthe Variante, indem sie
—(g—
Unterwelt, durch
geschrieben tyi(n) — ,das Land, welches verborgen ist', 1
ersetzt. An die besprochene Gruppe schliesst sich hei Anemho der
Titel cw'] und ebenso folgt in der Petuhastisstele
^ AAAAA/V I
811. Die Würden eines obersten Seschet 2 des Osiris
und grossen Sotem bilden in der Mitte der neunten Zeile den
Beschluss der langen Würdenaufzählung.
Es folgen nun mehrere wichtige Angaben aus dem Leben
unseres Petubastis. (Z. 9) ,[Es liess] (Z. 10) König Ptolemaios, den
man nennt ^ ^ j Alexandros, der Gott Philometor, ihn
eintreten in das Gotteshaus“, d. h. er setzte ihn zum Priester
ein. Wir ersehen aus dem Decrete von Kanopos, dass die
Könige Aegyptens das Einsetzungsrecht der Priester hatten.
Die Worte des griechischen Textes, 3 tou? <xto tou itpwTou e-cou?
YEYevyjpivou«; kpst? welche ähnlich im Demotischen 4 lauten, werden
in der hieroglyphischen Version: 5 ,die Priester, welche der
König in die Tempel eingesetzt hat ^ Jj jl < ^ < ^ ^ fj ß^
seit dem ersten Jahre' u. s. w. wiedergegeben. Unsere Stele
giebt uns über die Einsetzungsfeier weiteren Aufschluss, indem
sie fortfährt: ,Er trank (cm) 6 vor dem Könige. Er (d. h. der
König) gab ihm . . . [von] Gold, die Binde 7 (ujopT fascia) und das
Fell («je,&p) (Z. 11) (als) Priester des Phtah an dem .... Feste (?).
Er setzte (wörtlich: er gab) seinen (tc<s) goldenen Schmuck 8
Vgl. die im Parallelismus mit
it (j
düüfj |
stehende Gruppe
Brugsch, WB. S. 1567 und Suppl. S. 1339.
2 Ueber den Titel Seschet, vgl. BrugSch, WB. S. 1316.
3 Z. 26, 27.
4 Vgl. Revillout, Chrest. S. 142.
5 Z. 14.
6 Doch wohl er ,spendete“. Oder war dies eine der Gelegenheiten, bei
der die Priester nach der bekannten Angabe des Hekataios bei Plutarch,
de Iside ac Osiride 6, Wein tranken?
1 Chamois IV, 19.
8 Chä (oder Chäp"t — Das Zeichen, welches ,p‘ gelesen werden kann, ist
doch wohl nur Determinativum)
I
Ich übersetze wegen