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Krall.
Sie war für Petubastis, Sohn des Psiphtah und der Berenike,
bestimmt (Z. 9, 13, 20). An das Datum schliessen sich die
Titel und Würden des Verstorbenen an. Sie waren nach der
Sitte der Ptolemäerzeit ungemein zahlreich. Von unserer Stele
füllen sie über acht Zeilen. Petubastis war unter Anderem —
ich gebe nur das, was sich sicher lesen lässt —• ,Schreiber des
Doppelhauses, 1 Schreiber der Rechnungen des Königs, 2 Schreiber
des Phtah und der Arsinoe Philadelphe 3 in der ganzen
vierten und fünften 4 Phyle, Schreiber der Decrete 5 und der
Papyrusrollen, 6 Schreiber des Doppelhauses, Prophet (?) des
Archivs 17 ^ L y J , demotisch geschrieben ^ J | (j (j
< i-= 5i j. Z. 8 heisst er ,Prophet des Horos der Festnische 1 , 8
,Prophet der Götter der Festnische 1 , erster Seschet im Hause des
Phtah 1 . Auf der Stele des Anemho, 9 welche in ihrer achten
Zeile eine mit der unsrigen parallel laufende Reihe von Titeln
Rosetta. Unsere demotische Stele bietet hiefür eine bemerkens-.
Die früher übliche Uebertragung der Gruppe
durch
Pharao scheint mir gegenüber der von Stern, Koptische Grammatik,
S. 92, Note, vorgeschlagenen Erklärung Pharao’s als p-uer-ää ,der grosse
Fürst 1 unhaltbar.
im Tempel des Phtah und der Arsinoe Philadelphe.
1 Diese bestand sonach noch im ersten Jahrhundert v. d. ehr. Aera, was
auch sonst bezeugt ist.
6 Denselben Titel finden wir auf der von Brugseh, Suppl. S. 1103 angeführten
bilingue Stele aus Bulaq 137.
6 Die demotischen Zeichen sind mit der Gruppe identisch, welche in der
letzten Zeile des demotischen Textes der Inschrift von Rosette dem
griechischen ypct|jp.acjiv sy^toploi? entspricht.
7 Brugseh, Suppl. S. 861.
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8 Auch Anemho war U v\ s . Vgl. Brugseh, Suppl. S. 1227
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und Revillout in der Revue %ypt. II, Tafel 45.
9 Wien, Aegyptische Sammlung, Zimmer IV, Nr. 88, bei Reinisch, Chrestomathie,
Tafel 18. Wegen einer wesentlichen Richtigstellung vgl.
v. Bergmann, Der Sarcophag des Panehemisis, II, S. 7.