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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 105. Band, (Jahrgang 1844)

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Krall.

Sie  war  für  Petubastis,  Sohn  des  Psiphtah  und  der  Berenike,
bestimmt  (Z.  9,  13,  20).  An  das  Datum  schliessen  sich  die
Titel  und  Würden  des  Verstorbenen  an.  Sie  waren  nach  der
Sitte  der  Ptolemäerzeit  ungemein  zahlreich.  Von  unserer  Stele
füllen  sie  über  acht  Zeilen.  Petubastis  war  unter  Anderem  —
ich  gebe  nur  das,  was  sich  sicher  lesen  lässt  —•  ,Schreiber  des
Doppelhauses, 1  Schreiber  der  Rechnungen  des  Königs, 2  Schreiber ­
  des  Phtah  und  der  Arsinoe  Philadelphe 3  in  der  ganzen
vierten  und  fünften 4  Phyle,  Schreiber  der  Decrete 5  und  der
Papyrusrollen, 6  Schreiber  des  Doppelhauses,  Prophet  (?)  des
Archivs 17  ^  L y J  ,  demotisch  geschrieben  ^  J |  (j  (j

< i-= 5i j.  Z.  8  heisst  er  ,Prophet  des  Horos  der  Festnische 1 , 8
,Prophet  der  Götter  der  Festnische 1 ,  erster  Seschet  im  Hause  des
Phtah 1 .  Auf  der  Stele  des  Anemho, 9  welche  in  ihrer  achten
Zeile  eine  mit  der  unsrigen  parallel  laufende  Reihe  von  Titeln

Rosetta.  Unsere  demotische  Stele  bietet  hiefür  eine  bemerkens-.

  Die  früher  übliche  Uebertragung  der  Gruppe

durch

Pharao  scheint  mir  gegenüber  der  von  Stern,  Koptische  Grammatik,
S.  92,  Note,  vorgeschlagenen  Erklärung  Pharao’s  als  p-uer-ää  ,der  grosse
Fürst 1  unhaltbar.

im  Tempel  des  Phtah  und  der  Arsinoe  Philadelphe.
1  Diese  bestand  sonach  noch  im  ersten  Jahrhundert  v.  d.  ehr.  Aera,  was
auch  sonst  bezeugt  ist.
6  Denselben  Titel  finden  wir  auf  der  von  Brugseh,  Suppl.  S.  1103  angeführten ­
  bilingue  Stele  aus  Bulaq  137.
6  Die  demotischen  Zeichen  sind  mit  der  Gruppe  identisch,  welche  in  der
letzten  Zeile  des  demotischen  Textes  der  Inschrift  von  Rosette  dem
griechischen  ypct|jp.acjiv  sy^toploi?  entspricht.
7  Brugseh,  Suppl.  S.  861.
_  A  ^  AAAAAA
8  Auch  Anemho  war  U  v\  s  .  Vgl.  Brugseh,  Suppl.  S.  1227
A  -Flv  V—  ^3  d  □  s->—o
und  Revillout  in  der  Revue  %ypt.  II,  Tafel  45.
9  Wien,  Aegyptische  Sammlung,  Zimmer  IV,  Nr.  88,  bei  Reinisch,  Chrestomathie, ­
  Tafel  18.  Wegen  einer  wesentlichen  Richtigstellung  vgl.
v.  Bergmann,  Der  Sarcophag  des  Panehemisis,  II,  S.  7.
            
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