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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 105. Band, (Jahrgang 1844)

358

Krall.

derselben  Erwähnungen  sowohl  des  Königs  Philippos  Errhidaios,  ’
als  auch  seiner  Mutter,  welche  bald  Arsinoe  bald  Pharsine
gelesen  wurde, 2  zu  finden  geglaubt.  Die  Lesung,  die  wir  nun
folgen  lassen,  zeigt,  dass  von  alledem  auf  der  Inschrift  in  Wirklichkeit ­
  keine  Spur  vorhanden  ist.

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1.  1.

Jahr  XXYI  (?)  des  Königs  L.  H.  K.  Ptolemaios,  Sohnes  des

Ptolemaios,  (des)  Freundes  des  Götterkreises.

P-si-Amon,  (Sohn)  des  Annu  (?)  [hat  herstellen  lassen]

die  Statue  .des

Königs  L.  H.  K.  (und)  das  Standbild  der  Arsinoe.  Sein  Name

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I  T  =

bleibt  vor  Min  (und)  die  Götter,  welche

1.  5.

bis  in  Ewigkeit.
1  So  und  nicht  Arrhidaios  scheint  die  makedonische  Form  gewesen  zu
sein.  Vgl.  Swoboda,  Vertrag  des  Amyntas  von  Makedonien  mit  Olynth  in
den  Archäologisch-epigraphischen  Mittheilungen  aus  Oesterreich  VII,  S.  32.
2  Lauth  übersetzt  unsere  Inschrift  (Abhandlungen  der  bayr.  Akademie,
pliilos.-philol.  Classe,  14,  S.  139,  140):  Jahr  XXVI  des  Königs  L.  II.  K.
Ptolemaios,  (Sohnes)  des  Ptol

1  ^  'H)’  ^ eS  £ 0ttIicIien  Kinlies  des  Bantut  (□
hat  die  Fluth  des  Nils  weggerissen  {  AAAAAA  ^

^  Jj  j  die  Statuen  des  Königs  L.  H.  H.  Arr
Sohnes  der  Pharsine  {  o  aaaaaa

aufgerichtet  vor  Chemen,  (dem  Gotte,  und)  den  Göttern  der  Männlichkeit

bis  in  Ewigkeit.

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