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Krall.
tung Lumbroso’s 1 zu verbleiben haben, wonach die Uebersetzung
des hebräischen Wortes für den Hasen 2 durch äacuTroü?
und nicht durch Aayug einer zarten Rücksichtnahme auf das
regierende Herrscherhaus zuzuschreiben wäre. Durch unliebsame
Reminiscenzen konnte ohnedies die Andacht nur gestört
werden. Die Fabel späten Ursprungs, welche wir bei Pausanias
I, 6, 2 und Curtius IX, 9, 22 finden, und die ähnliche Ziele
verfolgt wie der Alexanderroman, 3 in welchem Alexander als
der Sohn des letzten einheimischen ägyptischen Königs Nectanebos
hingestellt wird, hat v. Gutsclimid durch den Hinweis
darauf, dass nach makedonischem Staatsrechte auch die unehelichen
Kinder successionsfähig waren, als solche erwiesen/ 1
Ferner finden wir die Art der Datierung, wie sie sich
aus den Darlegungen Revillout’s ergeben würde, höchst auffällig.
Wir wissen, dass Ptolemaios Soter am Ausgange seiner
Regierung seinen Sohn Philadelphos zum Mitregenten angenommen
hat. Die erhaltenen Urkunden nöthigen uns, wegen
der Verschiedenheit in der Datierung und Fassung der Protocolle,
zwei Arten von Mitregentschaft anzunehmen. Ptolemaios
Soter konnte mit Philadelphos entweder so Vorgehen, wie es
später Philopator mit Epiphanes oder Philometor mit Eupator
gethan haben. Er konnte seine Jahre einfach weiter zählen
und daneben in den Protocollen seinen Sohn erwähnen, nach
der Formel: ,1m. Jahre XXI, Mesori, des Königs Ptolemaios
und des Ptolemaios, seines Sohnes'. Das war die eine Art, auf
1 Recherches sur l’economie politique de l’Egypte sous les Lagides, S. XIX,
,pour ne pas offenser un Lagide'.
2 8 Moses 11, 6.
3 Vgl. A. Bauer, Die Kyros-Sage und Verwandtes (Sitzungsberichte der
phil.-hist. Classe der kais. Akademie der Wissenschaften, Band 100)
S. 80 [572]. Zu den von Bauer in der genannten Abhandlung zusammengestellten
Aussetzungssagen von Reichsgründern ist nachzutragen, dass
nach der Sage Lagos den von Philipps Geliebter gebornen Knaben, den
späteren Ptolemaios Soter, als unecht auf einem ehernen Schilde aussetzen
liess; ein vom Himmel herabsclnvebender Adler soll mit seinen
Fittigen das Kind vor Sonne und Regen geschirmt und mit dem Blute
von zerrissenen Vügeln ernährt haben. Vgl. Parthey’s Vortrag ,Ptolemaios
Lagi, der Gründer der 32. Dynastie' (Abhandlungen der Berliner
Akademie der Wissenschaften, 1860).
4 In der Geschichte Aegyptens von Sharpe, Band I, S. 150 A. 1.