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Krall.
,ulm‘ transscribiert, zerlegt sich in das Zeichen (j und in eine
Ligatur, welche auch in dein demotischen Zeichen für das hierovorkomint
und einem hierogl. entspricht.
Damit stimmt es vorzüglich, dass auch das koptische luo-re :
mit «ci, construiert wird und dann ,circumire quaerendo aliquem,
quaerere aliquem' bedeutet. Es ist daher zu übersetzen: ,Exsudate
nach Schlaf/
Ein ähnliches Spiel können wir bei der Grappe HJ—
beobachten, welche in der Schreibung dem hiei-ogl.
iO
liime, Fi-au, in Verbindung mit dem demotischen Zeichen /\
I dem griechischen notaiooopoq, also nach Devüria’s (Me-Lo
nJ
langes d’Archeologie, I, 61 f.) schöner Dai'legung einem
Das Bindeglied giebt uns hier die Variante
(a. a. 0. S. 65, N. 8) erinnert mit Recht an habitare,
sedere.
Die Beispiele, die wir voi-geführt haben, zeigen zur Genüge,
dass die Eigenthümlichkeiten, welche die Keilschi’ift ixns
so compliciei't erscheinen lassen, in der demotischen Schrift
wiedei-kehren. Wir finden, dass ein und dieselbe Gruppe zur
Schreibung von Wörtern mit verschiedener Phonetik diente,
andererseits dass verschiedene Gruppen zu der Schreibung eines
Woi-tes verwendet wurden. Die Analogie der Voi-gänge zeigt,
wie gewagt es ist, Schwierigkeiten zu Liebe, welche die Keilschrift
darbietet, neue Völker mit eigener uralter Cultur —- die
Sumero-Akkader, welche uns durch keine histoi-ische Nachricht,
keine Ueberlieferung bezeugt werden — zu supponieren.
Wir düi-fen bei dem Studium der demotischen Gi-uppen
nie vergessen, dass bei einer Schrift des Volkes und des täglichen
Vei’kehrs nach möglichster Kürze getrachtet werden
musste. Gerade bei den am häufigsten vorkommenden Wörtern
macht sich das Bedürfniss nach Abküi-zungen, nach , Sigeln'
geltend. Hierin, wie in der Bildung der Sigel selbst, finden wir
die Principien beobachtet, welche auch in den Stenographiesystemen
von Tiro bis auf unsere Tage herab zur Anwendung