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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 105. Band, (Jahrgang 1844)

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Krall.

6=ou  y.ai  ösäi;  y.aOaitEp  ? Qpoi;  6  tv;?  'lato?  vm\  ’Ocrtptop  u\6q  entspricht,
wird  von  Revillout  und  Brugsch  (Chrest.,  S.  10  und  419)  einem
hierogl.  (j  gleichgesetzt.  Es  ist  kein  Zweifel,  dass  in  verschiedenen ­

  Zusammensetzungen,  die  von  Brugsch,  Suppl.  S.  1269,
angeführt  werden,  die  demotische  Gruppe  einem  hierogl.  \
entspricht;  aber  es  ist  nicht  minder  sicher,  dass  sie  ebenso  oft
einem  hierogl.  ,  so  in  §  t  p^t,  pes,  in  pwr,  plantari,

pcoT,  nasci  gegenübersteht.  Wir  haben  daher  die  Gruppe  wnpHTe:
•M.^jpn'V  quasi,  sicut  zu  lesen  und  gewinnen  so  die  demotische
Form  .dieses  Adverbs  der  Art  und  Weise.
Das  eben  besprochene  demotische  Zeichen  finden  wir  in  der
Erzählung  von  Chamois  zu  wiederholten  Malen  (so  IV,  39  Ende
und  öfter)  als  Bestandteil  einer  mit  einem  Hilfsnomen  zusammengesetzten ­
  Präposition  (vgl.  Stern,  §.  532),  welche  von  Maspero,
der  sich  auf  Brugsch,  Gramm,  ddmot.,  S.  100,  beruft,  durch
jlo  wiedergegeben  wird  (Aeg.  Z.  1877,  S.  140,  Nr.  21).
Revillout  liest  dagegen  die  Gruppe  epoc  (Roman,  S.  117  und  öfter).

Es  ist  jedoch  <n>  ^  «—  zu  transscribieren  und  epa.Tt
zu  lesen,  welche  Verbindung  freilich  im  Koptischen  unüblich
und  durch  epoe  <z=>  |  ersetzt  wurde.  (Vgl.  Stern,  §.  540.)
Wie  bemerkt,  konnte  das  Zeichen  4  j  bald  RT  bald
KT  gelesen  werden;  daneben  gab  es  auch  noch  ein  eigenes
Zeichen  für  KT,  welches  dem  hierogl.  fl  ö  entspricht.  Diese

Beobachtung  scheint  uns  zur  Feststellung  der  Bedeutung
zweier  Stellen  nicht  unerheblich  zu  sein.  Es  ist  bekannt  und  wir
werden  noch  davon  zu  sprechen  haben,  dass  Neferchophtah,
um  sich  in  den  Besitz  des  Zauberbuches  zu  setzen,  durch  magische ­
  Künste  kleine  Figürchen  mit  Menschengestalt,  belebte,
Chamois  111,28.  Diese  Figürchen  werden  alsjj^^j  (nach  Brugsch,

Suppl.  S.  1268  etwa  so  vielals  ,Matrosen')  und  als  ibu  bezeichnet.
Ich  erkenne  in  dem  letzteren  Worte  das  hierogl.
äbu  oder

ö,  ämu  (Brugsch,  Suppl.  S.207,  222),  Künstler.

Revillout  (Roman,  S.  40)  übersetzt  dagegen  ,ses  outils',  Maspero
(Contes,  S.  60)  ,leurs  outils',  was  auch  grammatisch  unzulässig
            
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