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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 105. Band, (Jahrgang 1844)

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Zingerle.

Präfixes  ent  in  entphlihen  5,  60.  198,  23;  entpliallen  121,  4.
136,  49;  entpfuren  163,  70.  Häufig,  aber  ungeregelt  ist  die  Verdoppelung ­
  von  /;  verminst,  das  im  Passional  gerne  auf  kunst
reimt,  kennt  B  nicht.
Statt  pli,  pf,  auch  pph,  ppf  geschrieben,  erscheint  einige
Male  p  (pp):  scliimp  7,  45.  33,  74;  kopp  23,  12.  24,  6;  scheppet
(KS  schuf)  61,  9;  durchschrapen  reimend  auf  krapen  172,  9,
während  KS  durchschrapfen:  schrapfen  lesen.
Auslautendes  m  ging  in  n  über  bei  thoman  57,  45.  60,  61.
61,  91.  62,  33;  Anastcisian  36,  49;  constantinopolinAQ,  64;  Marthan
  (KS  Martlien)  339,  77;  pilgrein  22,  34;  harnschar  135,  94,
dochpilgreim  22,  43;  harmschar  35,  19;  —erdpidem  (KS  ertbiben)
183,  16;  pesem  121,  74;  pesemreis  188,  34  und  immer  extern,
m  für  n  durch  homorgane  Assimilation  weist  vmbecliumbert
131,  65;  vmbeivegeleich  29,  39  auf,  nie  steht  aber  empor.  Im
Anschlüsse  daran  sei  erwähnt,  dass  B  durchaus  cliunft,  chunftig,
seifte,  fünfte  u.  s.  w.  schreibt.  Assimilation  von  mb  ergab  sich
für  die  Vorlage  aus  Lesefehlern,  wie  anderseits  tauber  für  tummer
  115,  7;  unbetraten  für  ummetreten  103,  54  die  Verbreitung
einschränken.  B  zeigt  sie  noch  in  drumme  44,  83.  Umstellung ­
  des  m  bewahrte  sich  in  irme  4,  20.
Nasalirung  wurde  aufgegeben  in  weninge  125,  39;  minnenclich
  116,  38.  120,  9;  innencliclien  44,  12.
Wie  im  Gebrauche  von  b  und  p  herrscht  auch  in  dem
von  d  und  t  keine  Consequenz.  Vereinzelt  findet  sich  lebenter
1,  29;  geraten  48,  31,  80;  pilten  5,  86;  veinten  148,  36;  vnschulten
  43,  60;  wunten  166,  93;  geivente  192,  49;  vertamnet
(=  KS)  4,  56.  Oefters  beteuten,  täuten  (z.  B.  13,  69.  14,  10.
37,  46.  60,  33.  125,  96.  334,  80);  verterben  (im  Einklang  mit
KS  3,  17.  15,  47.  107,  36.  111,  44.  120,  60.  121,  57.  124,  71.
151,  26.  154,  39,  55  u.  ö.,  abweichend  56,  40.  338,  10);  mit
Ausnahme  von  53,  38  und  202,  21  stets  milte,  milticlieit.  Anderseits ­
  trad  9,  61;  tund  (gestund:)  6,  56;  volland  18,  25;  pittercliaid
  (laid:)  35,  16,  übereinstimmend  wide  168,  75,  aber  im
vorhergehenden  Verse  erlite  und  ebenso  lit  (:frid)  148,  15;
gellten  163,  20;  mite  für  mide  149,  94.
Unverschobenes  t  blieb  im  Reime  bei  uberkurt  151,  92.
Epenthese  von  t  erfolgte  in  aptgot  13,  23.  34,  71,  75.
96,  1,  7.  97,  41.  99,  27.  101,  74.  103,  12,  57,  106,  45,  51,  54,
            
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