Studien zur Geschichte des alten Aegypten. II.
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dazu, an das hieroglyphische ^Tj (vgl. Brugsch, Suppl.
S. 378), und das koptische ou-g, entfernt sein, zu denken.
Ein ebenso schlagendes Beispiel liefert uns das demotische
Sigel für das Possessivpronomen neq ,seine'. Ueber seine
Zusammensetzung äussern wir uns später. 1 Hier ist dagegen
hervorzuheben, dass es Chamois III, 28 für das koptische
niqeiiuqi spiritus, halitus eintritt.
Man beachte ferner die Schreibungen des Namens des
Vaters des Prinzen Chamois, V, 4 —° ' '~ l ® —
Osymandyas — und VI, 7 jj ^s>- ^ ® Jj- OTTCGp ?
mächtig, tritt der Name Osiri(s) einfach ein. Der letzte Bestandteil
des Namens Chamois selbst wird bald j bald j |1 <=>
geschrieben, als weiterer Beleg für die von Brugsch 2 zuerst
aufgestellte Lesung us der Gruppe j .
Ein merkwürdiges Beispiel dieser Art bietet uns wieder
die Erzählung von Chamois V, 22. Chamois sah, heisst es
dort, von Tabubu den ganzen )) mit dem Determinativ
der Gliedmassen, was Maspero und Revillout bestimmt hat zu
übersetzen ,membre quelconque 1 . Maspero transscribiert ^—n “ v
(Aeg. Z. 1878, S. 73, Z. 19). Bedenkt man, dass das demotische
Zeichen für die Zahl 6 ist, koptisch co, ferner dass eoi im
Koptischen ,dorsum‘ m coi ,humeri ( bedeutet, so wird man, vollends
nach den voranstehenden Ausführungen, nicht anstehen zu übersetzen
: ,er sah ihre Schultern ganz'. Vielleicht liegt ein ganz
analoger Fall vor bei dem Zeichen ^7, welches in demselben
Papyrus III, 13, 36, IV, 1 vorkommt und zweifellos ,Vogel'
bedeutet; denn mit dem genannten Zeichen ist das demotische
Zeichen für 70 (Chamois IV, 25), koptisch ujüe oder ujqe identisch.
Man kann an das hieroglyphische « _ schein, kleiner
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Vogel, Taube (Brugsch, Suppl. S. 1183) denken.
Die demotische Gruppe, welche in der Inschrift von Rosette
(Z. 6) dem griechischen xaGaxep in der Phrase feäp-/wv Geb? ey.
1 Siehe unten S. 337.
2 Vgl. Aeg. Z. 1877, 8. 146.