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Krall.
schiedenen Gruppen paläograpbisch auf die hieratischen Formen
zurückzuführen, denen sie der Bedeutung nach entsprechen.
Das Princip der historischen Schreibung wird hier zu Gunsten
der phonetischen durchbrochen. Die letzte der angeführten
Gruppen, ein Beiname des Gottes Month (Chrest., S. 217, 219
u. öfter), in welchem einem hierogl. u oder ua + s unser Zeichen
+ s gegenübersteht, lehrt uns, dass dem letzteren die Aussprache
u, ua, uo innewohnt. Damit finden alle anderen Gruppen
ihre Erklärung. Die vorletzte, welche in der Erzählung von
Chamois — denn wir wollen, mit Rücksicht auf den Namen
Xapoic; bei dem Synkellos, den Helden des Papyrus von Bulaq
(Nr. 5), bei seinen zweiten Namen nennen, bis sein erster den
Brugsch Setnau, Revillout Setna, Maspero Satni lesen, feststehen
wird — V, 27 vorkommt, zerlegt sich in e + m + «,
dem sahidischen c^otp, Katze, vollkommen entsprechend. Die
erste Gruppe ist demgemäss mu, mua oder ähnlich zu lesen.
Zweifelhaft ist es mir, ob hier das koptische aiocit : ja.coit
(^—n £^=3: Brugsch, WB. S. 633) vorliegt. Dieses ist männlichen,
die demotische Gruppe dagegen weiblichen Geschlechts. Ein
Masculinum p mit, der Weg, kommt zudem in ganz anderer
Schreibung, Rosette Z. 13 vor. Die zweite Gruppe zerlegt sich
in m-ua-t und giebt daher keinen Aufschluss über die Herleitimg
des koptischen •M.M.a.-ü'äcr (Stern, §. 257). So ist auch
die dritte Gruppe einfach in s m u i (nicht caot celebrare,
benedicere, welches Chamois VI, 2 anders geschrieben
wird) zu zerlegen, was das hieroglyphische [1 ^ (| (s ^, ansagen,
giebt. Die Transscription, welche Maspero, Aeg. Z. 1877,
S. 144, Nr. 47, vorschlägt: 1 j (j> (j (j Q scheint mir nach
den voranstehenden Ausführungen unhaltbar zu sein.
Wie kommt, so wird man fragen dürfen, das fragliche
Zeichen, welches in allen diesen Gruppen sich findet, zu der
Phonetik u, ua, uo ? Die Antwort giebt uns die weitere Beobachtung,
dass das fragliche Zeichen als Determinativum der fremden
Namen angewendet wird, dass es geradezu in einem Texte
der früher in Miramare befindlichen ägyptischen Sammlung als
Vertreter des Zeichens 1 angewendet wird. 1 Dies führt uns
1 Siehe unten S. 383.