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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 105. Band, (Jahrgang 1844)

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T  o  m  a  s  c  h  e  k.

(quartum  Handschr.  I)  annum  meretricatur;  si  vero  post,  tune
bene  perdit  honorem  sed  non  hereditatem;  si  autem  post  octavum
  decimum  annum  ducit  legitimum  virum  sine  voluntate
parentum,  tune  nec  perdet  res  nec  honorem.  Si  autem  post
duodecimum  annum  sine  voluntate  parentum  contrahit  matrimonium,
  tune  demeretur  paternas  res  sed  non  honorem.  (Schsp.  15
Daz  vierzehende  ist,  ob  ein  tohter  vngeraten  wirt,  daz  si  man
zu  ir  leit,  ane  ir  vater  willen,  di  wile  si  vnder  fivnf  vnd  zweinzic
iarn  ist.  Kvmt  si  vber  fvnf  vnd  zweinzek  iar,  so  mac  si  ir  ere
wol  Verliesen,  aber  ir  erbe  kan  [sie]  niemer  Verliesen.  W.  W.  R.
a.  118.  Das  vierzehent  ist,  ob  ein  tochter  ein  man  zu  ir  leit  über  irs
vater  willen.  Swenn  si  clmmbt  über  zwainzig  jar  und  tut  dez
auf  unstet,  damit  verleuset  si  ir  er,  awer  nicht  ir  erib,  daz  ist
daz,  do  mit  man  ir  hinder  zwanzig  jaren  scholt  geholfen  haben.)
II,  1  heisst  es:  Nullus  civis  ante  domum  suam  quidquid
juris  habet  nisi  unurn  passum  pedis  cum  dimidio,  super  quem
stillicidia  sua  cadunt  de  tecto.  Vergleiche  damit  Ofner  Stadtrecht ­
  (a.  321):  Eyn  yderman  hat  nichtes  melier  recht  von
seynem  grünt,  want,  steinen  oder  holczen  liaüsz,  denn  eynes
fuess  lang  und  eynes  halben  prait  nach  der  solen  zu  messen.
Kovachich,  Cod.  autli.  jur.  tavernicalis.  Budae  c.  41  juxta
morem  civitatis  Budensis  .  .  .  vestigium  unius  pedis  cum  dimidio ­
  vestigio.  Anderthalb  »Schuh  war  das  gewöhnliche  Mass
des  Tropfenfalls  und  Tropfenfallsrechtes,  seltener  dritthalb  Fuss.
Siehe  Grimm,  R.  A.  pag.  549.
II,  28  wird  ferner  die  Breite  des  Weges  so  angegeben
Et  nota,  quod  via  in  strictiore  parte  debet  habere  octo  pedes,
in  latiore  sedecim;  iter  debet  habere  quatuor  pedes,  Um.es  duos
pedes.  (So  heisst  es  auch  im  Schsp.  c.  181:  Ein  iegeliche  wagen
straze  sol  selizehen  schühe  wit  sein,  daz  ein  wagen  dem  andren
entwichen  müge.)  Bezüglich  des  Ausweichens  heisst  es  weiter
Nota  secundo,  quod  vadens  debet  pedes  cedere  de  via  equitanti,
equitans  currui  pergenti,  vaeuus  currus  onerato,  oneratus  currus
de  alto  pergens  debet  cedere  currui  onerato  ascendenti.  Ganz
übereinstimmend  mit  dem  Ssp.  II,  59,  3:  Die  idele  wagen  sal
rumen  deme  geladenen,  unde  die  min  geladene  deme  sverren;
die  ridene  wike  deme  wagene,  die  gande  deme  ridene.
II,  6  werden  unter  den  zahmen  Hausthieren  neben  den
gallinae,  unseres  auch  die  antae  (sic)  domesticae  angeführt.  So
            
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