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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 105. Band, (Jahrgang 1844)

lieber  eine  Sumiha  legum  incerti  auctoris.

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ganz  im  Einklänge  mit  unserer  Summa  entwickelt:  Egregie
princeps  et  domine  gratiose.  Nova  de  magna  strage  et  effusione
christiani  sanguinis  u.  s.  w.  4.  Sequitür  prologus.  Fecit  Deus
duo  luminaria  magna  etc.  Explicit  prologus  in  apparatum.
Scheint  die  Einleitung  zu  sein  zu  einem  grösseren  Werke  über
das  Verhältniss  der  beiden  Gewalten,  der  weltlichen  und  der
kirchlichen.  Endlich  auf  drei  Blättern  Decaclicon  id  est  decem
errorum  contentorum  in  speculo  Saxonum  per  sacrae  theologiae
magistros  reprobatio,  beginnend  mit  den  Worten:  Frater  .Johannes ­
  Kienkot,  sacrae  theologiae  professor,  minoris  ordinis
Heremitarum  sancti  Augustini  cum  sedulis  ac  devotis  ordinibus
in  Christo  unitatem  fidei  etc.  Es  ist  dies  jene  Schrift  des  Johannes ­
  Kienkok,  die  Homeyer  in  dem  Nachtrage  vom  5.  Juni
1856  zu  seiner  Abhandlung  in  den  Schriften  der  königl.  Akad.
der  Wiss.  zu  Berlin,  S.  432 il  —  432 d  nach  einer  ihm  von  Professor ­
  Stentzier  in  Breslau  aus  der  dortigen  Centralbibliothek
mitgetheilten  Handschrift  (IV.  Fol.  57,  S.  XV,  Bl.  81'  —  84')
ahgedruckt  hat.  Am  Schlüsse  Explicit  liber  de  decem  erroribus
nominatus  Decadicon.
Die  Vergleichung  dieser  Handschrift  (II)  mit  der  Wiener
(I)  bezüglich  der  drei  ersten  Bücher  der  Summa  zeigt,  dass
sie  viel  vollständiger  ist  als  diese.  Einmal  enthält  sie
ganze  längere  Capitel,  die  in  I  fehlen,  und  zwar  I,  4  De  origine ­
  juris,  I,  17  Quando  derogatur  instrumento,  I,  21  De  conditionibus
  hominum  in  generali,  I,  25  Quot  modis  civitas  interdicitur,
  I,  30  De  bonis  matrimonii,  I,  64  Quid  principes  faciant,
I,  65  De  tyrannis,  II,  72  De  divisione  rerum.  Dann  linden
sich  längere  oder  kürzere  Zusätze  im  Texte  der  einzelnen  Capitel ­
  ,  die  in  der  Handschrift  I  ausgelassen  wurden.  Die  wichtigsten ­
  sind  T,  26  die  Erklärung  von  stipulatio,  I,  44  Handelsunfähigkeit ­
  der  Weiber  mit  Ausnahme  der  Kauffrauen,  I,  63
Pflicht  der  Gonsuhl  zur  jährlichen  Rechnungslegung  über  die
Einkünfte  der  Stadt,  II,  16  Erklärung  des  Begriffes  von  vindicare
und  agere  ad  exhibendum,  II,  34  Aufzählung  mehrerer  in  I
nicht  vorkommender  Unterbrechungsarten  der  Verjährung  -
Es  gibt  zweierlei  Lehen,  Ritter-  und  Bauernlehen,  II,  38
Erklärung  der  dos  aestimata  —  der  libera  dos,  II,  49  des
Begriffes  eines  Legatars,  II,  54  eines  posthumus,  II,  64  Nach
dem  alten  Rechte  hatten  die  Weiber  kein  Erbrecht,  II,  66  Ein
            
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