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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 105. Band, (Jahrgang 1844)

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Tom  aschek.

dem  Schlagwort  ,Summa  legumf  fälschlich  die  Seitenzahl  771
statt  671  angegeben.  W.  selbst  fügt  dieser  Summa  hinzu:  ,mit
besonderer  Beziehung  auf  eine  Stadt‘  [Brünn  mit  einem  Fragezeichen].) ­

Die  Handschrift  selbst  ist  flüchtig  und  nicht  sehr  sorgfältig ­
  fortlaufend  auf  der  ganzen  Breite  des  Blattes  geschrieben.
Sie  hat  die  Ueberschrift:  Summa  legum  brevis,  levis  et  utilis,
plano  stilo  exarata,  labore  non  parvo,  und  beginnt  mit  den
Worten:  Iste  liber  legum  infrascriptus  continet  in  se  quatuov
libros  seu  partes,  quarum  prima  tractat  de  jure  personarum,
secunda  de  jure  rerum,  tertia  de  jure  actionum,  quarta  vero
pars  de  vita  et  honestate  clericorum.  Quorum  omnium  praemissorum
  plenam  notitiam  habere  quis  poterit  per  registrum
seu  tabulam  immediate  sequentem.  Sequitur  capitulum  primum
primi  libri  seu  partis.  Folgt  eine  Aufzählung  der  Capitol,  in
welche  das  erste  Buch  gethcilt  ist,  sowie  ein  solches  Register
jedem  folgenden  Buche  vorangeht.  Die  Capiteleintheilung  stimmt
vollständig  mit  der  der  deutschen  Pressburger  Handschrift  überein ­
  und  war  auch  unzweifelhaft  die  der  lateinischen  Pressburger ­
  Handschrift,  weicht  jedoch  nicht  selten  von  den  Rubriken ­
  der  Wiener  ab.  Ein  viertes  Buch  findet  sich  in
keiner  der  anderen  Handschriften.  Sequitur  quartus  liber.  Sequitur
registrum  seu  tabula  HIP*  libri.  De  vita  et  honestate  clericorum.
Capitulum  primum  tractat  de  ecclesiasticis  personis.  Secundum
de  immunitate  ecclesiae.  Tertium  ad  idem  et  de  ecclesiasticis
personis.  Quartum  de  foro  competenti.  Quintum  de  cohabitatione
clericorum  et  mulierum.  Sextum  de  testamentis.  Septimum  de
reedificandis  ecclesiis.  Octavum  de  conservatione  ecclesiae  et
altarium.  Nonum  de  syinonia.  Decimum  de  usuris  et  usurariis.
Undecimum  de  verborum  significatione.  Duodecimum  de  judeis
et  eorum  famulis.  Ultimum  de  reprobatione  articulorum  de  speculo
Saxonum.
Der  Inhalt  des  dieser  Handschrift  allein  eigenthümlichen
vierten  Buches  bezieht  sich  demnach  durchgängig  und  ausschliesslich ­
  auf  geistliche  und  kirchliche  Gegenstände  und  verräth
  augenscheinlich  den  klericalen  Ursprung.  Dem  ursprünglichen ­
  Werke  war  dieses  Buch  jedenfalls  fremd  und  scheint
ihm  erst  später  als  eine  von  einem  Kleriker  verfasste  Erweiterung
angefügt  worden  zu  sein.  Plan  und  Anlage  jenes  schliessen
            
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