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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 105. Band, (Jahrgang 1844)

Aufklärungen  über  die  Sprache  der  Koloschen.

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Chac  jetachani,  ich  thue.
Uec  egisini,  du  timst.
’Uc  jekuchsäni,  er  wird  thun.
Die  possessiven  Fürwörter  sind  ebenfalls  zweierlei.  Die
einen  werden  immer  in  der  Zusammensetzung  mit  Hauptwörtern
gebraucht.  Sie  sind:
Ach,  mein.
lg  oder  ’i,  dein.
Tu,  sein.
A,  unser.
’I,  euer.
As  tu,  ihr,  z.  B.
Achis,  mein  Vater.
IgiS,  dein  Vater.
TuiS,  sein  Vater.
Tis,  euer  Vater.
AU,  unser  Vater.
As  tuis,  ihr  Vater.
Die  zweiten  possessiven  Fürwörter  sind:
Acliagi,  mein.
'lagt,  dein.
,  Tuagi,  sein.
Aagi,  unser.
Astuagi,  ihr.
Die  zweite  Person  vielfacher  Zahl  dieser  zweiten  possessiven ­
  Fürwörter  ist  mit  derjenigen  der  einfachen  Zahl  gleich.
Die  zweiten  possessiven  Fürwörter  werden  gebraucht,  indem
sie  den  oben  angeführten  Zusammensetzungen  mit  Hauptwörtern
vorgesetzt  werden,  z.  B.
Acliagi  acliis,  mein  Vater.  Mit  achis  gleichbedeutend.
lagt  igis,  dein  Vater.  Mit  igiS  gleichbedeutend.
Tuagi  tuis,  sein  Vater.  Mit  tuis  gleichbedeutend.
So  auch  die  übrigen  Personen.  Die  Wiederholung  dient
offenbar  zur  Verstärkung  des  Ausdrucks.  Alle  possessiven  Fürwörter ­
  bleiben,  gleich  den  Beiwörtern,  in  den  Beugefallen  unverändert. ­

Bei  den  Zeitwörtern  bemerkt  man  zwei  Gattungen:  eine
thätige  und  eine  leidende.
Die  Personen  sind  drei:  die  erste,  zweite  und  dritte.
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