194 Pfizmaier.
Natskekha, sechzig.
Natskekha kacinkhdt, siebzig.
Tachunkha, achtzig.
Tachunkhä kacinkhdt, neunzig.
KhüSinkha, hundert.
Cinkatkhd, zweihundert.
Eine höhere Zählung als Zweihundert gebe es in der
Koloschischen Sprache nicht. Um daher Dreihundert zu sagen,
müsse man Zweihundert sagen und noch Hundert hinzufügen.
Um Vierhundert zu sagen, müsse man Zweihundert sagen und
noch einmal Zweihundert hinzufüg'en u. s. w.
Die Ordnungszahlen, welche, von Zwei angefangen, durch
Anhängung der Sylbe d an die Grundzahl gebildet werden, sind:
CatUnach, ein, einzig.
v
Suku, der erste.
Taclid, der zweite.
Natskd, der dritte.
Tachund, der vierte.
KiÖinä, der fünfte.
Tletulua der sechste.
Tachatusua, der siebente.
Netskatusuci, der achte u. s. f., regelmässig mit Anhängung
der Sylbe d.
Die Multiplicationszahlen bildet man durch Anhängung
von tä’in, z. B.:
Catleta'in, einmal.
Tachtd’in, zweimal u. s. f.
Die persönlichen Fürwörter sind zweierlei, nämlich:
Chat und chac, ich. Udn und üanc, wir.
Cd je, uje und iieS, du. Iudn und iuanS, ihr.
’U und uc, er. As, asc und jutads', jutaasc, sie.
Die ersten Fürwörter gebraucht man immer bei passiven
und Mittelzeitwörtern, z. B.:
Chat ua’d, ich will.
Chat uum, ich bin (etwas) geworden.
Uäje jukukani, du wirst (etwas).
’U je&tani, er wird (etwas).
Die zweiten Fürwörter gebraucht man immer bei activen
Zeitwörtern, z. B.