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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 105. Band, (Jahrgang 1844)

lieber  eine  Handschrift  des  Passionais  und  Buches  der  Märtyrer.

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demnach  auch  das  t  als  c  in  der  Function  von  z  gelesen,  in
welcher  c  noch  geraume  Zeit  nach  dem  12.  und  13.  Jahrhundert ­
  erscheint.
Dafür,  dass  t  in  e  verlesen  wurde,  lassen  sich  keine
sicheren  Belege  beibringen.  Vielleicht  gehört  hieher  bring  für
bringet  (Vorlage  bringt)  13,  82;  sage  für  sagete  (sagt)  203,  14.
333,  96.  Sonst  begegnet  noch  t  als  n  in  myneivist  für  mitewist
112,  39;  not  für  tot  5,  4.  56,  24;  mein  für  mit  181,  23  hat  der
Ausfall  von  ich  in  der  Vorlage  veranlasst  (B  1.  Das  deine  pruste
freien  machet  mein  artzeneien  für  daz  ich  dine  brüste  vrien  mac
mit  arzedien);  andererseits  mit  für  min  336,  26.
t  als  b  in  stab  für  stat  und  deshalb  den  für  der  19,  91.
t  als  li  in  richtdr  für  ritter  34,  40;  reche  für  recte  121,41;
lief  für  tet.  — :  Umgekehrt  tet  für  hete  10,  4;  ritter  für  richter
169,  73.  Vereinzelt  steht  verslant  für  verstaut  196,  57  und  verstozzen
  für  verslozzen  179,  56;  manodtag  für  mande  96,  83  ist
vielleicht  aus  mande  luc  der  Vorlage  zu  erklären;  mynichleicher
für  mildeclicher  (Vorlage  miltecl.)  8,  23;  newen  für  turen  103,  93
macht  die  Form  fluiden  für  die  Vorlage  wahrscheinlich.
e  ward  verwechselt  mit  t:  ruckt  für  ruhe  9,  82;  antwort
für  ebenture  (Vorlage  auenture)  62,  15;  —  mit  c:  chvnige  für
kune  (gelesen  als  kunc  =  kunic)  190,  7.  Umgekehrt  gesehen  für
gesehen  5,  73;  volprächt  für  volc  brechte  334,  23.  Hier  sei  auch
erwähnt,  dass  der  Schreiber  immer  (30,  66.  101,  23.  109,  32,
52  u.  s.  w.)  dyodecianus  für  Dioclecianus  las.  Wie  für  der  findet
sich  auch  für  des  öfters  do:  29,  18.  33,  42.  34,  1.  50,  80.  151,
2.  152,  54.  155,  24.
i  mit  z:  zü  für  ie  (gelesen  als  ze)  38,94;  verzagt  für  veriaget
  117,  4.  Wir  haben  hier  die  in  späteren  IIss.,  besonders
am  Wortanfange  übliche  und  einem  langgestreckten  z  ähnliche
Form  des  i  anzunehmen;  —  mit  s  wohl  in  swarem  für  uwerm
(Vorlage  iwerm)  102,  88.
s  mit  l:  leuchen  für  senken  201,  20;  132,  50  bietet  B  vielleicht ­
  richtiger  leist  für  sist,  das  auf  sist  reimt.  Umgekehrt  steht
geseit  für  geleit  29,  78.
n  ward  neben  den  schon  angezogenen  Stellen  vielleicht
als  u  gefasst  bei  die  für  din  1,  10,  18  (die  gotleichen  chunden
für  din  gotelicliez  künden),  32.  2,  2,  7,  43;  diu  statt  din  steht
1,  12.  Zahlreich  sind  auch  in  unserer  Hs.  die  Stellen,  an  denen
            
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