lieber eine Handschrift des Passionais und Buches der Märtyrer.
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demnach auch das t als c in der Function von z gelesen, in
welcher c noch geraume Zeit nach dem 12. und 13. Jahrhundert
erscheint.
Dafür, dass t in e verlesen wurde, lassen sich keine
sicheren Belege beibringen. Vielleicht gehört hieher bring für
bringet (Vorlage bringt) 13, 82; sage für sagete (sagt) 203, 14.
333, 96. Sonst begegnet noch t als n in myneivist für mitewist
112, 39; not für tot 5, 4. 56, 24; mein für mit 181, 23 hat der
Ausfall von ich in der Vorlage veranlasst (B 1. Das deine pruste
freien machet mein artzeneien für daz ich dine brüste vrien mac
mit arzedien); andererseits mit für min 336, 26.
t als b in stab für stat und deshalb den für der 19, 91.
t als li in richtdr für ritter 34, 40; reche für recte 121,41;
lief für tet. — : Umgekehrt tet für hete 10, 4; ritter für richter
169, 73. Vereinzelt steht verslant für verstaut 196, 57 und verstozzen
für verslozzen 179, 56; manodtag für mande 96, 83 ist
vielleicht aus mande luc der Vorlage zu erklären; mynichleicher
für mildeclicher (Vorlage miltecl.) 8, 23; newen für turen 103, 93
macht die Form fluiden für die Vorlage wahrscheinlich.
e ward verwechselt mit t: ruckt für ruhe 9, 82; antwort
für ebenture (Vorlage auenture) 62, 15; — mit c: chvnige für
kune (gelesen als kunc = kunic) 190, 7. Umgekehrt gesehen für
gesehen 5, 73; volprächt für volc brechte 334, 23. Hier sei auch
erwähnt, dass der Schreiber immer (30, 66. 101, 23. 109, 32,
52 u. s. w.) dyodecianus für Dioclecianus las. Wie für der findet
sich auch für des öfters do: 29, 18. 33, 42. 34, 1. 50, 80. 151,
2. 152, 54. 155, 24.
i mit z: zü für ie (gelesen als ze) 38,94; verzagt für veriaget
117, 4. Wir haben hier die in späteren IIss., besonders
am Wortanfange übliche und einem langgestreckten z ähnliche
Form des i anzunehmen; — mit s wohl in swarem für uwerm
(Vorlage iwerm) 102, 88.
s mit l: leuchen für senken 201, 20; 132, 50 bietet B vielleicht
richtiger leist für sist, das auf sist reimt. Umgekehrt steht
geseit für geleit 29, 78.
n ward neben den schon angezogenen Stellen vielleicht
als u gefasst bei die für din 1, 10, 18 (die gotleichen chunden
für din gotelicliez künden), 32. 2, 2, 7, 43; diu statt din steht
1, 12. Zahlreich sind auch in unserer Hs. die Stellen, an denen