Aufklärungen über die Sprache der Koloschen.
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kun, umükun, udukun. Jedoch in dem Worte umdja lautet es
wie das russische h (y), d. i. gleichsam umyja.
I werde sehr flüchtig und undeutlich, dabei nicht von
Allen auf einerlei Art ausgesprochen, so dass es unmöglich sei,
in der Geschwindigkeit zu bestimmen, wie es in allen Fällen
auszusprechen sei. Doch so viel man bemerken konnte, werde
dieser Buchstabe auf viererlei Art ausgesprochen.
1. Wenn über ihm kein Zeichen sich befindet, habe es
einen Mittellaut zwischen i und e, und selbst einen mehr einem
e ähnlichen Laut.
2. Wenn es über sich einen Accent hat, werde es beinahe
wie das russische h (i) ausgesprochen.
3. Am Ende der im unbestimmten Nominativ auf ikh
endenden Hauptwörter werde es beinahe wie das russische a (ja)
ausgesprochen, z. B. innikh ,Himmel“ laute wie innäkli. Auch
in dem Worte anikht’ukh (Kind“ habe es denselben Laut. Das
Wort werde nämlich anäkhtukh ausgesprochen.
4. Wenn über ihm ein Apostroph sich befindet, habe es
einen Mittellaut zwischen i und gi, z. B. ’il'läg’ ,Keue“, ’*'? eine
Fragepartikel.
U (8) hat einen Mittellaut zwischen u und o. Hat es aber
über sich einen Accent, so wird es beinahe wie o ausgesprochen.
Z. B. agüg’ukh ,Gott‘ lautet wie agög’ukh.
Steht über ihm kein Apostroph, so hat es einen Mittellaut
zwischen u (8) und gu (r8).
U (8) vor a hat beinahe immer einen Mittellaut zwischen
a und tca.
Ju (io) hat eine dem Laute jo (e) oder io (io) etwas ähnliche
Aussprache, besonders nach dem Buchstaben l.
Ja (a) wird oft wie das russische fl ausgesprochen, doch
in der Mitte, wenn über ihm kein Apostroph steht, hat es eine
dem russischen H (i) etwas ähnliche Aussprache.
G, d, l, m, n, t, ch werden auf zweierlei Weise ausgesprochen
:
1. Wenn sie über sich keinen Apostroph haben, werden
sie genau so wie die entsprechenden russischen Buchstaben ausgesprochen.
L laute jedoch immer wie das lateinische L, d. i.
weich. Nach diesem L sollte eigentlich kein a (ja) oder k> (ju)
geschrieben werden, sondern immer a oder u (8). Indessen