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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 105. Band, (Jahrgang 1844)

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Pfizmaier.

ersteren  beträgt  nicht  mehr  als  1500,  die  der  letzteren  nicht
weniger  als  8000  Menschen.
Die  Bewohner  der  Aleuten  und  Fuchsinseln  gewöhnten
sich,  ihre  Sprache  mit  russischen  Buchstaben  zu  schreiben,
wobei  sie  zur  Bezeichnung  der  vielfachen  eigentümlichen  Laute
dieser  Sprache  sich  der  Accente  und  Apostrophe  bedienten.
Ausserdem  setzten  sie  statt  y  das  kirchlich-slavische  8,  veränderten ­
  einen  Buchstaben  (k)  und  zogen  zwei  andere  (h  r)  zusammen. ­
  Diese  Schreibweise  wurde  von  Herrn  Weniamlnow
für  alle  von  ihm  behandelten  Sprachen,  nämlich  die  Sprache
der  Aleuten  und  Fuchsinseln,  die  koloschische  und  die  kadjakische
  Sprache,  beibehalten.  Dieselbe  wird  hier  vorläufig
erklärt.
Das  Zeichen  (-)  über  einem  Vocal  dehnt  die  Sylbe  mehr
als  ein  gewöhnlicher  Accent.
Das  Zeichen  (')  über  einem  Vocal  macht  die  Sylbe  auf
gewöhnliche  Weise  lang.
Das  Zeichen  (-)  über  einem  Vocal  hat  dieselbe  Gleitung
wie  im  Russischen.
Der  Apostroph  (’)  wird  sowohl  über  Vocale  als  Consonanten
gesetzt.  Ueber  seine  Geltung  wird  in  dem  Nachstehenden  gesprochen. ­

Beinahe  alle  Buchstaben  dieser  Sprache  werden  verschieden, ­
  einige  auf  zweifache,  andere  auch  auf  mehrfache  Art
ausgesprochen.
A  hat  oft  die  Aussprache  des  russischen  a.  Die  drei  folgenden ­
  Fälle  sind  ausgenommen:
1.  In  drei-  oder  mehrsylbigen  Wörtern,  welche  auf  dlik,
dkm,  dngin  und  auch  auf  äsiJc  enden,  oder  wenn  über  ihm  ein
Accent  steht,  hat  es  einen  Mittellaut  zwischen  a  und  e  oder
klingt  wie  e.  Z.  B.  tunuchtalik  lautet  immer  tunuchtelik.  So  auch
lautet  achkhatdkin  wie  achkhatekin;  igamandnkin  wie  igamanenkin;
  achkhatdsik  wie  achkhatdsik  u.  s.  w.
Die  auf  dkin  endenden  Wörter  behalten  diese  Aussprache
auch  in  der  drittletzten  Sylbe,  z.  B.  ichtdkinin  lautet  ichtekinin.
2.  Wenn  über  ihm  ein  Apostroph  steht,  hat  es  einen  Mittellaut ­
  zwischen  a  und  ga,  z.  B.  ’äma,  küm-’ä  u.  s.  w.
3.  In  der  Mitte  der  Wörter  amdkun,  umakun,  uddlcun  hat
es  den  Laut  des  russischen  y  (u).  Diese  Wörter  lauten  amu-
            
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