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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 105. Band, (Jahrgang 1844)

lieber  eine  Handschrift  des  Passionais  und  Buches  der  Märtyrer.

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des  Schreibers  vielleicht  auf  das  im  folgenden  Verse  darunter
stehende  daz  abirrte;  s.  auch  das  für  dar  158,  93  und  daz  er
für  der  ez  190,  66;  herzen  für  harren  106,  55.  180,  70;  ains  für
einer  154,  84;  verstützen  für  verstoret  (absichtlich?)  30,  67;  auff
zukte  für  ufruckte  59,  60;  entzücket  für  entrücket  126,  17.
Umgekehrt  wurde  z  als  r  gelesen:  er  für  ez  12,  17.  13,  87
(folgt  mir).  23,  29.  93,  16.  94,  47.  99,  8.  110,  15.  127,  78.
158,  38.  165,  6.  190,  79.  195,  42;  dar  für  daz  23,  60  (folgt
vervienc).  159,  83  (folgt  ir);  war  für  waz  173,  81;  harre  für
herze  177,  45.  179,  24;  grosser  für  grozez  102,  6  wohl  unter
Einfluss  des  folgenden  minder,  während  176,  31  getrewer  gots
chint  auf  die  Lesart  getruwez  in  der  Vorlage  zu  deuten  scheint,
wenn  dem  Schreiber  nicht  etwa  sun  vorschwebte;  iveiser  für
wise  (Vorlage  wisez)  182,  49  (vgl.  den  für  daz  169,  24).
Als  Belege  für  Verwechslung  von  r  und  v  führe  ich  mit
Reserve  vorderhand  an:  ew  für  ir  17,  66;  die  für  der  333,  61;
fro  für  unru  (unruo),  wo  der  Wegfall  von  un  durch  das  vorausgehende ­
  und  (un)  sich  erklärte,  wenn  der  Fehler  nicht  auf
die  Schreibung  vnrv  zurückzuführen  ist.  r  als  v  wurde  wohl
gelesen  bei  geruwet  für  genüge  48,  79.
Ausserdem  wurde  r  noch  verwechselt
mit  t:  mit  für  mir  61,  85  und  32,  22,  wo  mit  vielleicht
schon  in  der  Vorlage  stand,  da  der  Abschreiber  davor  er  einschob; ­
  mit  für  in  ir  4,  32;  vertigelt  für  verrigelt  112,  56;  diet
für  t.ier  163,  81;  tu  für  ru  337,  80;  nach  der  stenten  seiten  für
nach  der  fremden  siten  •  hat  für  her  10,  60;  s.  state  für  sere  106,
93,  wo  allerdings  eine  Aenderung  nahe  lag,  und  trewen  für
ruwen  (riuwen)  191,  97.
Häufig  ward  t.  für  r  angesehen:  her  für  hete  16,  35  und
33,  38.  An  ersterer  Stelle  kann  das  folgende  ir,  an  letzterer
das  im  nächsten  Verse  stehende  her  von  Einfluss  gewesen  sein;
rauben  für  touben  128,  52,  berauben  für  betouben  162,  50;  mir
welch  ein  für  mit  welchen  (Vorlage  welchem)  102,  14;  mir  drein
für  mit  dem  164,  19  war  dem  Abschreiber  auch  geläufiger;
mir  für  mit  180,  66  lässt  sich  leichter  erklären,  wenn  schon  in
der  Vorlage  das  folgende  in  fehlte;  reine  für  tercie  339,  11;
vngerner  für  ungeruet  168,  34;  geleicher  für  gelichet  178,  98;
vgl.  noch  Die  den  scheppfer  aus  den  grünt  für  die  si  schepfet
            
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