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Scliuchar d t.
fortgepflanzt zu haben (doch nol I, 75. IV ö.), das auch keine Empfindlichkeit
gegen mehrfache Consonanz im Silbenanlaut zeigt.
Es ist nun im Tagalospanischen, abgesehen vom Tagalischen,
die Wirkung noch anderer Factoren zu constatiren.
Es weist vor Allem Erscheinungen auf, welche die Aneignung
einer jeden fremden Sprache begleiten. Natürlich meine ich
nicht jene negativen, von denen ich schon oben gesprochen habe,
den Mangel der Copula, der Numeruscongruenz, der Motion,
der Personalendungen; in wie weitem Umfang dieselben auch
auftreten mögen, ich erkenne hier überall den Hintergrund
einer bestimmten Sprache. Es ist etwas Anderes ob ein Deutscher
sagt questo non bono oder ein Tagale no hueno ose; dort wird
die Copula beim zweiten Dutzend Vocabeln sich einstellen, hier
wird sie selbst in geläufigster Rede noch fehlen. Aber wo
eine Sprache im lebendigen Umgang erlernt wird, zeigen sich,
ohne irgendwelche Mitbestimmung durch die eigene Sprache,
gewisse Elemente von geringerer, andere von grösserer Wichtigkeit
für das Verständniss. Man wird leicht versucht sein,
bei der Reproduction jene zu unterdrücken, diese hervorzuheben.
So pflegen in den negereuropäischen Sprachen die enklitischen
und proklitischen Wörter zu schwinden. Das Tagalospanische
bietet davon ganz vereinzelte Beispiele so: g cosa ^ que
cosa? I, 15. 23. 37. 83. II, 1. 15. III, 38; ^parci cosa? I, 26.
79. Auch das Italienische hat cosa? - che cosa? Vielleicht begünstigt
das zweifache k die Zusammenziehung der drei Silben
in zwei. Oder ist das Tagalische, welches and und ang anö hat,
mit im Spiele? Von de-escribi für ha-de-escribi (denn wir haben
uns hier die Verschmelzung zu einem Worte zu denken) habe
ich schon geredet. Aus der Beseitigung des tonlosen reflexiven
se erfolgt im romanischen Kreolisch der vielfache intransitive
und passive Gebrauch transitiver Verba; so tagalospan. que ta
lee ,was man liest', nisos lengua ta llamä ,unsere Sprache heisst',
ya conservä este lengua, ,es hat sich diese Sprache gehalten'
IV, 8. 15. 18. Anderseits wird das Bedeutende, wo nothwendig,
äusserlich gefestigt, vor Allem aber das an sich Unbedeutende,
was nur bedeutend genug erscheint, um überhaupt gehalten
zu werden. Man kann sagen, dass die Tendenz der kreolischen
Idiome vielfach auf eine Alternative geht, z. B. die Präposition
a und den Artikel entweder ganz fallen zu lassen oder