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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 105. Band, (Jahrgang 1844)

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S  cli  ii  c  h  a  r  d  t.

con  el  (Montero  y  Vidal  S.  127)  mit  Beziehung  auf  ein  Steuerruder, ­
  so  ist  dasselbe  gewissennassen  personificirt,  wie  ja  auch
der  Gebrauch  des  spanischen  d  sich  auf  solche  Weise  erweitert
(Diez,  Gramm. 3  III,  100).  Uebrigens  steht  con  nicht  nur  für
d,  sondern  auch  für  andere  spanische  Präpositionen,  welche
dem  tagalischen  sa  entsprechen,  so  für  de,  z.  B.  V.  sin  duda
no  recordar  conmigo  (Bev.  de  Esp.  XCII,  107),  für  en  (zeitl.;
das  locale  en  wird  durch  tagalospanisches  na  wiedergegeben),
z.  B.  no  pa  yo  ya  nace  con  aquel  ,damals  (en  aquel  tiempo)
war  ich  noch  nicht  geboren';  vgl.  tiene  ya  dos  semanas  con  hoy
III,  12.  Ferner  wird  es  nach  dem  Comparativ  gebraucht;  wie
es  tagalisch  heisst  si  Pedro,  i,  (Idlong)  marünung  sa  lahdt
,Peter  ist  gelehrter  als  Alle',  so  tagalospanisch:  el  catedral  de
Toledo  mds  bonifo  que  con  el  de  Sevilla,  wo  que  abundirt.  Es
bleibt  nun  noch  ein  Bedenken  zu  lösen.  Wir  haben  gesehen,
warum  das  spanische  d  verdrängt  wurde;  aber  warum  hat  hierbei
con  den  anderen  Präpositionen  den  Rang  abgelaufen,  ja  theihveise
diese  sogar  ersetzt?  In  den  verschiedensten  Sprachkreisen  ist
.für'  zur  Dativ-  und  Accusativpräposition  geworden  (Kreol.  Stud.
III,  4);  konnte  dies  nicht  auch  hier  geschehen?  Darauf  lässt
sich  denn  keine  bestimmtere  Antwort  geben,  als  dass  dem
Tagalen  oder  dem  Malaien  überhaupt  con  als  der  bedeutsamste
(Korrespondent  von  sa  erschien;  wenn  die  Gemeinschaft  mit
Jemandem  nicht  für  einen  sinnlicheren  Begriff  als  die  Rücksicht
auf  Jemanden  zu  gelten  hat,  so  ist  zu  erwägen,  dass  jener  der
ursprünglichen  localen  Bedeutung  von  sa  näher  und  überhaupt
sehr  nahe  stand.  Obwohl  im  Indoportugiesischen  und  Macaistischen ­
  para  (pra,  par,  por)  der  gewöhnliche  Stellvertreter  von  d
ist,  so  erscheint,  wenigstens  für  das  dativische,  auch  com,
z.  B.  pedi  com,  preguntd  com;  ebenso  auf  Timor,  z.  B.  cornprä
com.  Sehr  bemerkenswerth  ist,  dass  in  dem  Kreolischen  von
Mauritius,  welches  auf  madagassischer,  also  malaiischer  Grundlage ­
  ruht,  av  oder  ec  (avec)  nach  Baissac  S.  77  die  gebräuchlichste ­
  von  allen  Präpositionen  ist,  z.  B.  mo  fine  done  lette  av
so  femme  (=  ä.  s.  f.)  ebend.;  comere  dire  av  so  galant  (—  ä
s.  g.)  S.  141.  Dem  westindischen  Negerfranzösisch  scheint  eine
so  weite  Verwendung  von  avec  unbekannt  zu  sein;  in  den
angeführten  Fällen  hätte  man  z.  B.  zu  Martinique  sich  der
Präposition  pou  bedient.
            
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