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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 105. Band, (Jahrgang 1844)

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Schuc  hardt.

Anwendung,  wie  nahülog  ang  isdng  lintic  ,es  hat  ein  Blitz  eingeschlagen', ­
  ipdhäyag  ang  isdng  pagtatauag  ,es  werde  veröffentlicht ­
  ein  Befehl',  narito  ang  isdng  castila  ,hier  ist  ein  Spanier'
(Abella,  Vade-mecum  filipino  S.  75.  85.  97),  stimmen  würde.
Daher  wird  aquel  vielfach  für  den  einfachen  Artikel  gesetzt
(Blumentritt,  Phil.  Yoc.  S.  5),  so  aquel  morisqueta  I,  8,  aquel
Ninay  I,  43,  aquel  fama  S.  128.  Siehe  unten  S.  139.  143.
Da  das  Tagalische  keine  Personalflexion  besitzt,  so  vertritt ­
  im  Tagalospanischen  dine  Personalform,  und  zwar  die
dritte  Sing,  als  die  häutigst  vorkommende,  alle  übrigen:  tiene
yo,  ta  mandd  eilos  u.  s.  w.
Um  nun  zu  Erscheinungen  von  mehr  Besonderheit  überzugehen, ­
  so  wird  im  Tagalischen  das  Imperfectum  durch  dieselbe ­
  Form  wie  das  Präsens  ausgedrückt,  z.  B.
nagpapasonör  acö  ,yo  mando';
nagpapasonor  acö  cahapön  ,yo  mandava  ayer'.
Ebenso  im  Tagalospanischen,  z.  B.  ta  cantando  yo  cuando  ya
entrd  eie,yo  cantava  cuando  entrö'(vgl.  UI,  13.  31).  Die  italienisch
lernenden  Deutschen  pflegen  ihr  Präteritum  (liebte)  auch  da
mit  dem  Imperfectum  (amava)  zu  übersetzen,  wo  das  Perfectum
(amb)  am  Platze  wäre,  und  zwar  ziehen  sie  die  erstere  Form
nicht  aus  begrifflichen  Gründen  vor,  sondern  wegen  ihrer
gleichmässigen  und  sich  leichter  einprägenden  Bildung.  Hätte
sich  auf  deutschem  Boden  eine  romanische  Sprache  entwickelt,
so  würde  sich  in  ihr  schwerlich  das  lateinische  Perfectum  erhalten ­
  haben.
Aehnlich  wird  sich  der  tagalospanische  Gebrauch  der
Futurform  für  den  Conditionalis  erklären,  so  de  debolbe,  de  vengd
(devolveria,  vengaria)  III,  20.  21.
Eine  der  auffälligsten  Züge  des  Tagalospanischen  ist  seine
Vorliebe  für  con.  Den  zahlreichen  Präpositionen  des  Spanischen
stehen  im  Tagalischen  nur  zwei  gegenüber,  nang  und  sa  (welche
vor  Eigennamen  und  einigen  anderen  Wörtern  durch  ni  und  cay
vertreten  werden).  Die  erstere  drückt  die  innigste  Beziehung
sowohl  zwischen  Nomen  und  Nomen,  als  zwischen  Verbum
und  Nomen  aus,  mit  anderen  Worten  die  Verhältnisse  des  reinen
Genitivs  (als  Possessivs)  und  des  reinen  Accusativs,  für  welche
in  den  meisten  Sprachen  die  blosse  Nebeneinanderstellung
            
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