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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 105. Band, (Jahrgang 1844)

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Schnchardt.

zutreten.  Was  das  Tagalospanisehe  anbelangt,  so  linde  ich
tiene  I,  32.  86,  quiere  1,  23.  32.  III,  2,  puede  I,  8.  32,  sabe  I,
93.  96.  III,  11.  IV,  32,  dieses  auch  bei  Scbeidnagel  S.  164:
,Sabe.  Expresion  de  entiende.  —  Entiendo.  Lo  entiendo.  —  Sabe
seiior.  Lo  se  ö  lo  entiendo,  senor“;  Entrala  S.  26:
—  mi  esposo
dejö  conmigo  aquel  fanaa
de  muger  sabe.
Das  Wesentliche  freilich  wäre,  dass  ta  tene  u.  s.  w.  ausgeschlossen ­
  blieben;  das  aber  ist  nach  Pardo  de  Tavera  nicht  der
Fall,  auch  bietet  er  in  der  That  ta  tene  III,  31.  32.  35  (ya  tene
IV,  26).  —  Den  Infinitiv  ohne  ta  sollten  wir  nur  in  imperativischer ­
  oder  conjunctivischer  Verwendung  erwarten;  indessen
scheint  er  auch  für  den  Indicativ  des  Präsens  vorzukommen.
2.  Die  grammatische  Form  des  Spanischen  hat  im  Tagalischen
  entweder  als  solche  oder  dem  begrifflichen  Umfange
nach  nicht  ihr  vollkommen  Entsprechendes;  dann  vermag  sich,
wie  wir  sehen  werden,  die  innere  Sprachform  zu  bethätigen.
Indem  ich  mich  nun  anschicke,  den  Spuren  von  der
innern  Sprachform  des  Tagalischen  in  den  mir  zur  Verfügung ­
  stehenden  tagalospanisehen  Materialien  nachzugehen,
muss  ich  zunächst  darauf  hinweisen,  dass  nicht  Alles,  was
möglich  ist,  sich  auch  immer  vollzieht,  ebensowenig  wie  —  es
handelt  sich  hier  keineswegs  um  ein  Bild  —  die  schlechteste
französische  Schulübersetzung  keinem  Nachtrag  an  Germanismen
Raum  geben  wird.
Der  Zug,  welcher  bei  der  Betrachtung  der  tagalischen
Grammatik  am  stärksten  in  die  Augen  fällt,  ist  die  passive
Constructionsweise.  Ich  halte  es  für  überflüssig  zu  sagen  ,die
sogenannte  passive*,  da  ja  die  meisten  der  lateinischen  Grammatik ­
  entnommenen  Ausdrücke  bei  Sprachen  von  sehr  abweichendem ­
  Bau  wie  die  Faust  aufs  Auge  passen.  Dieser
Punkt  verdient  von  mir  um  so  mein-  eine  eingehende  Berücksichtigung, ­
  als  Lucien  Adam  kürzlich  geglaubt  hat,  im  Kreolischen ­
  von  Mauritius  einen  Reflex  des  madagassischen  Passivums
  zu  entdecken  (Les  idiomes  negro-aryen  et  maleo-aryen
S.  64).  Es  ist  vor  Allem  zu  beachten,  dass  der  Gebrauch  der
activen  und  der  passiven  Wendung  in  ganz  bestimmter  Weise
geregelt  ist  (Totanes  §.  117).  Derjenige  nominale  Begriff,  auf
            
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