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Schuchardt.
müssen sich an dies ,Küchenspanisck' gewöhnen und sich ihrerseits
zu einer vermittelnden Sprechweise bequemen. Auf einer
solchen Stufe ist der Entstehungsprocess der kreolischen Idiome
am durchsichtigsten; aber freilich müsste man diesen Sprach-Organismus
mit seinen noch verschwimmenden Zügen im Lehen
studiren, indem man ihn auf ganz bestimmte Punkte hin prüfte;
es ist schwer, ihn zu reproduciren, und schwer, aus einer Reproduction
alles das zu entnehmen, worauf es ankommt. So
wird denn das Folgende mehr aus Anregendem als aus Abschliessendem
bestehen.
Ich vermutke, dass in den meisten der zahlreichen erzählenden
und schildernden Werke über die Philippinen sich
eine Erwähnung des ,Küchenspanischen' findet -— dazu ist es
auffallend genug —, und ebenso, dass in keinem eine wirkliche
Charakteristik desselben versucht ist — dazu scheint es nicht
wichtig genug. Man begnügt sich damit, kleine Sätze dieses
Jargons als erheiternde Würze einzustreuen, und philologische
Genauigkeit ist dabei natürlicher Weise nicht zu erwarten. Ich
führe zunächst einige Beispiele aus Jose Montero y Yidal, Cuentos
filipinos (Madrid, Aribau y C.“ 1876) an.
S. 105 f. Al terminar ellas, un indio empezö ä cantar
el cundiman, 1 mezclando coplas en espanol de cocinu, con las
tagalas de esa populär cancion. Algunas de las coplas decian asi:
t Cundiman, cundiman,
Cundiman si jele [?],
Mas que estd dormido,
Ta sond con eie.
5 Desde que vos cara
Yo ta mird,
Aquel morisqueta
No puede traga.
Cundiman, cundiman,
10 Cundiman, cundiman,
Mamatay, me muero,
Sacamay mo lämang. 2
1 Der cundiman ist eine Variante des cumintdn, der beliebtesten nationalen
Sang 1 - und Tanzweise.
2 Tagal. ,icb sterbe in deinen Armen allein. 4