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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 1. Band, (Jahrgang 1848)

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Hai  ding  er.  Über  den

Auf  der  Aufnahme  sieht  man  wo  sich  das  Ende  des  Vernagt-Ferner
  im  Jahre  1817  befand.
Vergleicht  man  schlüsslich  die  Gletscher-Gruppen  des  Montblanc ­
  und  des  Finster-Aarhorns  mit  jener  am  Ursprünge  desÖzthales,
so  sieht  man,  dass  das  Gebirgsgerüste  des  letztem  sieh  am  meisten
dem  Normalhilde  eines,  durch  immer  nach  einer  geraden,  nicht
bogenförmig  gewundenen  Richtung  fortgesetzten  Gabelung  entstandenen ­
  Flussgebietes  nähert,  und  daher  wie  alles  regelmässige  die
Forschung  und  das  Studium  der  Entstehung  erleichtert.

Professor  Schrott  er  macht  seine  alleinigen  Ansprüche  auf
das  Verdienst  der  Nachweisung  der  wahren  Beschaffenheit  des  rothen
Phosphors  geltend,  indem  er  hervorhebt,  dass  er  diese  bereits  im
Jahre  1845  erkannt,  und  mehreren  Wiener  Gelehrten  mitgetheilt
habe.  Der  Herr  Vice-Präsident  Baumgartner,  wie  auch  die
wirklichen  Mitglieder  Prechtl,  v.  Ettingshausen  und  Fenzl
bestätigen  die  Richtigkeit  dieser  Thatsache.

Herr  Bergrath  Haidinger  machte  folgende  Mittheilung:  Über
den  Zusammenhang  des  orientirten  Flächenschillers
mit  der  Licht-Absorption  farbiger  Krystalle.
Es  ist  immer  ungemein  anregend  für  weitere  Forschung,  häufig
aber  von  dem  grössten  wissenschaftlichen  Erfolge,  Reihen  von
Eigenschaften,  die  an  sich  verschieden  sind,  doch  mit  einander
durch  verknüpfende  Beobachtungen  in  Übereinstimmung  zu  bringen.
Einige  wenige  Thatsachen,  die  ich  heute  der  hochverehrten  Classe
vorzulegen  die  Ehre  habe,  sind  die  ersten,  welche  den  orientirten
Krystall-Flächenschiller  mit  dem  positiven  oder  negativen  Charakter
der  Axen  doppeltbrechender  Krystalle  verbinden,  wenn  man  für  die
Erscheinungen  der  Farben-Absorption  an  den  letztem  das  von
Babinet  ausgesprochene  Gesetz  als  Grundlage  annimmt.
Bekanntlich  hat  dieser  verdienstvolle  Forscher  für  weitaus  die
Mehrzahl  der  von  ihm  untersuchten  farbigen  Krystalle,  hei  welchen
sich  ungleiche  Absorptions-Verhältnisse  zeigten,  das  folgende  Gesetz
der  Vertheilung  derselben  gefunden:
            
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