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Aus den Verhandlungen
in einer solchen Eingabe zu berücksichtigen wären, und um einen
Entwurf zu verfassen, der sodann der kaiserlichen Akademie zur
Gutheissung vorgelegt würde.”
„Die Grundlage aller Abänderungen würde auf der Erleichterung
der Arb eit und der Verein fach ung des G eschäft sganges
beruhen. Die kaiserliche Akademie wird dabei als eine
Körperschaft, sowie alle einzelnen Mitglieder derselben als Individuen
betrachtet, welche Vertrauen verdienen.”
Hieran knüpfte der Herr Bergrath Bemerkungen über die wichtigsten
der Erörterung zu unterziehenden Punkte der bisherigen
Statuten, und schloss seinen Vortrag mit folgenden Worten:
„Die hochverehrte kaiserliche Akademie der Wissenschaften
wird es mir zu Guten halten, wenn ich bemerke, dass die leitenden
Ideen der heutigen Vorlage keine anderen sind, als die, welche
meinen Bemerkungen zu der Geschäftsordnung im vorigen Sommer
zu Grunde gelegt wurden:
„Arbeit, nicht Censur;”
„Concurrenz, nicht Monopol;”
„Die Akademie ist Mittel, nicht Zweck,” u. s. w.
„Ich glaube auch heute weniger einen freiwilligen Schritt zu
thun, als meinem Pflichtgefühle zu entsprechen, indem ich der
kaiserlichen Akademie der Wissenschaften die vorhergehenden Betrachtungen
dargeboten habe.”
„Der Antrag aber, der sich daraus ergibt, ist folgender:
„Die kaiserliche Akademie der Wissenschaften ernennt eine
Commission, welche über die Fragen Bericht erstattet, ob, in welcher
F o r m und in welcher Ausdehnung Schritte gemacht werden
sollen, um solche Veränderungen in den Statuten derselben herbeizuführen
, die den gegenwärtigen Zeitverhältnissen angemessen und
für das künftige Bestehen des Institutes vortheilhaft erscheinen."
Die Mehrheit der Stimmen sprach sich für die Annahme dieses
Antrages aus; die Commission wurde aus dem Herrn Antragsteller
und den Herren S chrötter und v. Ettingshausen von der einen,
dann den Herren Ar net h, Chmel und Wolf von der andern
Classe gebildet.
Dieselbe erstattete ihren Bericht in der Gesammtsitzung vom
30. Mai. Sie theilte bei den Anträgen über die Veränderungen an