II a u e i\ Reisebericht.
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sich zu untersuchen, allein dazu ist zu wenig Material vorhanden.
Überhaupt muss jetzt nocli so manches als vorläufige Beobachtung
gelten, was erst die Forscher, welche Gelegenheit haben Vorkommen
dieser Art in ihren natürlichen Lagerstätten zu untersuchen,
aufmerksam macht, für chemische Arbeiten durch reichliches Aufsammeln
vorzusorgen, denn diese müssen am Ende die Beweise für
die Richtigkeit der im Vorhinein gefassten Ansichten liefern.
Herr v. Hauer beschliesst seinen freien Vortrag über die von
ihm und Dr. Hörn es gemachte Beise.
Folgendes ist der wesentliche Inhalt dieses Vortrages:
Der Herr Berichterstatter beginnt mit der Erklärung, dass er es
für seine erste Pflicht halte, nach der Rückkehr von dieser im Aufträge
der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften unternommenen
Reise nach Frankreich und England , die seinen Begleiter und ihn
über fünf Monate von Wien entfernt gehalten hatte, der Akademie
den wärmsten Dank auszusprechen für die ihnen dargebotene Gelegenheit,
ihre Kenntnisse zu erweitern. Sie wüssten vollkommen das
hohe Vertrauen zu würdigen, welches man in sie gesetzt, seien sich
aber auch der Verantwortlichkeit bewusst, die ihnen dasselbe auferlege,
und fühlten, dass nur die höchste Anstrengung im Stande sein
werde, den Forderungen, die man nun an sie zu stellen berechtigt sei,
Genüge zu leisten.
Die von den Herren Bergrath Hai ding er und Custos Pa r t s c h
den Reisenden mitgetheilte Instruction hatte als Hauptpunkte, denen
sie ihre Aufmerksamkeit zuwenden sollten, bezeichnet:
1. Die sämmtlichen Arbeiten, welche in Frankreich durch die
Hrn. Elie de Beaumont und Dufrenoy hei der Vollendung der
geologischen Karte von Frankreich ausgeführt wurden.
2. Die sämmtlichen Arbeiten, welche in England unten der Leitung
des Sir Henry de la Beehe im Gange sind, um das Land
geognostisch zu durchforschen, und die Resultate in Karten wiederzugehen.
Beides in wissenschaftlicher, technischer und administrativer
Beziehung.
3. Die Folge der Gebirgsschichten in England und Frankreich,
besonders zur Vergleichung mit den ähnlichen Formationen in
unseren eigenen Gebirgen.