photographischen Versuche.
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und ich schmeichle mir, dass die einer hohen Akademie vorgelegten
Proben beweisen, dass meine Bemühungen, besonders bezüglich der
Aufnahme architektonischer Gegenstände, nicht ohne Erfolg geblieben
sind. Was die früher angeführte Versuchsreihe anbelangt, so hoffe
ich, sie mit kommendem Frühjahre wieder aufzunehmen, um Ihnen,
verehrte Herren! die Ergebnisse später ebenfalls vorzulegen.
Es war also meine Aufgabe, die von anderen Experimentatoren
angegebenen Vorschriften zu prüfen, das Beste zu behalten oder
dieselben auf zweckmässige Weise abzuändern. Auf diesem Wege
habe ich gefunden, dass das photographische Papier besonders für
die Darstellungen von leisen Abstufungen im Halbschatten weit empfindlicher
präparirt werde, wenn man es zuerst bloss mit Jodkaliumlösung,
dann mit einer Lösung von salpetersaurem Silberoxyde imprägnirt,
worauf es alsogleich noch nass bekannterweise auf das Blanquart’sche
Glas gelegt wird. Talhot, Blanquart und die meisten
anderen Experimentatoren haben früher das Papier an der Oberfläche
zuerst mit der genannten Silbersalzlösung, dann mit der Jodkaliumlösung
und endlich wieder mit einer hei weitem stärkeren mit
Essigsäure versetzten Silbersalzlösung überstrichen, was nicht nur
ein unnöthiger Aufwand von Materiale und Arbeit ist, sondern, wie
schon gesagt, auch im Erfolge der einfacheren Bereitungsart weit
nachsteht. — Beim Hervorrufen der negativen Bilder empfiehlt Blanquart
viel Gallussäure anzuwenden, was zwar die freiwillige Zersetzung
an den lichten, respcctive Schattenpartien der Bilder verhindert,
allein kräftige Bilder erhält man damit nicht, sondern dies
ist nur der Fall hei Anwendung von verhältnissmässig weniger Gallussäure.
Die später anzuführende Fixationsmethode macht das Bild an
den lichten Stellen vollkommen rein, und zwar um so leichter, wenn
man das Bild vor dem Fixiren mit etwas Weingeist auswäscht, was
ich um so gewisser zu thun empfehle, wenn man mit einem gut
geleimten, körnigen Papiere arbeitet. Das Bild wird wundervoll klar
und durchsichtig.— In meinem Repertorium der Photographie,
AVien, Gerold, 1848, empfahl ich als Fixationsmittel eine sehr
verdünnte Cyankaliumlösung, welche Mefhode nach meiner Prüfungvollkommen
schöne Bilder liefert, und wobei nur der Übelstand eintritt,
dass man sehr vorsichtig damit manipuliren muss, weil das
Cyankalium auch die dunklen, respective Lichtpartien sehr leicht
zerstört, wenn die Lösung zu stark ist, oder wenn man das Bild zu