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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 1. Band, (Jahrgang 1848)

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r  •  i

554

Burg.  Über  die

Wärme-Einheiten  entzogen,  wodurch  dieselbe  noch  E  —  e  solcher
Einheiten  und  damit  die  Temperatur
E  —  e

....  (5)

0.11  X—  Gr
m
behält;  so  können  diese  sofort

G"

650  —  t

(6)

Pfund  Wasser  von  dieser  Temperatur  t  in  Dampf  von  beliebiger
Spannung  verwandeln.
Da  nun  der  diesem  Gewichte  entsprechende  Dampf  samnit  dem
bereits  vorhandenen  vom  Gewichte  Q‘,  in  dem  Raume  V‘  eingeschlossen ­
  ist  (indem  man  bei  dieser  ohnehin  nur  approximativen
Rechnung  von  der  dabei  entstehenden  geringen  Verminderung  des
Wasser-  oder  Vermehrung  des  Dampfraumes  absehen  kann),  so  wiegt
1  Kubikfuss  solchen  Dampfes

P

G"  +  Q'
V‘

Pfunde,  und  diesem  entspricht,  der  obigen  Annahme  zufolge,  die
Spannkraft  von  N  Atmosphären  und  die  Temperatur  von  T‘°  C.
Der  Zusammenhang  zwischen  dem  Drucke  P  auf  den  Quadratfuss
  und  der  Temperatur  T  des  Dampfes  kann  annähernd  durch  die
Formel

P  =  1845  (0.2847  +  0.007153?^  .  (8)
so  wie  das  Gewicht  p  eines  Kubikfuss  Dampfes  von  derselben  Temperatur ­
  T  durch  jene

p  —  a  +  ß  P  (9)
ausgedriiekt  werden,  wobei  a  —  0.0080484  und  ß  =  9.00001494
zu  setzen  ist.
Nach  erfolgter  Explosion  tritt  eine  spontane  Dampfentwickelung
aus  dem  noch  vorhandenen  erhitzten  Wasser  ein,  dessen  Spannung
1  Atmosphäre  und  Temperatur  100°  beträgt,  wobei  auch  das  noch
zurückbleibende  Wasser  bis  auf  diesen  Temperatursgrad  abgekühlt
wird.  Das  Gewicht  dieses  Dampfes  beträgt  sonach
(#-100)  (Ö-G'0,

(10)

P‘

550

Pfund

I
            
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