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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 1. Band, (Jahrgang 1848)

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H  a  i  d  i  n  g  e  r.

An  freier  Kohlensäure  =  30,63  Par.  Cub.  Zoll.  Diese  wurde
an  der  Quelle  bestimmt.
Berechnet  man  diese  Resultate  auf  16  Unzen  des  Mödlinger

Mineralwassers,  so  ergibt  sich  Folgendes;
Kohlensaurer  Kalk  .  .  .
Kohlensaures  Eisenoxydul  .
Kohlensäure  Magnesia
Kieselerde
Schwefelsaurer  Kalk  .  .
Sclnvefelsaure  Magnesia  .  .
Schwefelsaures  Natron  .  .
Kochsalz  .  .  ...

=  1,99718  Grane
=  0,04493
=  0,02238  „
—  0,07219  „
=  0,30189  „
=  2,33676  „
=  0,46336  „
=  0,08801

Summe  der  feuerfesten  Bestandtheile  =  3,34710  Grane.
An  freier  Kohlensäure  enthält  es  1,8614  W.  Cub.  Zoll.

Das  wirkl.  Mitglied,  Herr  Regierungsrath  P.  Marian  Koller,
gibt  nach  einem  Schreiben  des  Astronomen  P.  Augustin  Reslhuber
zu  Kremsmünster  einige  vorläufige  Nachrichten  über  das  dort  am
18.  October  gesehene  sehr  schöne  Nordlicht  und  die  während  desselben ­
  an  beiden  Magnetometern  bemerkten  bedeutenden  Störungen.
Herr  Sternwarte-Director  Reslhuber  behält  sich  vor,  über  sämmtliche
  bei  dieser  Gelegenheit  angestellten  Beobachtungen  einen  ausführlichen ­
  Bericht  einzusenden.

Herr  Bergrath  Haidinger  richtet  an  die  Classe  folgende
Worte:
Ich  sehe  mich  im  Interesse  unserer  Wissenschaft  veranlasst,
noch  einmal  auf  das  Schreiben  von  Herrn  v.  Morlot,  dessen  ich
vorhin  erwähnte,  zurückzukommen.  Eine  weitere  Stelle  desselben
ist  mir  eine  Mahnung,  dass  es  jetzt  an  der  Zeit  sei,  der  hochverehrten ­
  mathematisch-naturwissenschaftlichen  Classe  einen  Antrag  vorzulegen, ­
  und  sie  um  günstige  Aufnahme  desselben  zu  bitten.  Er
bezieht  sich  auf  die  Unterstützung  von  Arbeiten  zu  dem  Zwecke,  um
in  unserem  chemischen  Laboratorium  diejenigen  Vorgänge  nachzuahmen, ­
  von  welchen  man  annehmen  darf,  dass  sie  bei  der  Gebirgs-
            
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